575 filr die in Anfrage hebenden Thiere unbewohnbar find, dies aber ift durch die Astronomie nichts weniger als erwiefen; oder fie gründen fich auf die Annahme, dafs fich die ausgewanderten Arten nach und nach bis zu ihrer grüfsten Neigung in der Breite verändert und nachher das Product diefer Veränderung wieder ver¬ loren haben, indem fie fich nach ihrem gegenwärtigen Standorte hin begaben. Allein in diefem Falle müfs- ten zu diefer allmählichen Racendegeneration gehörige Varietäten den Weg diefer Auswanderungen als Stu¬ fen bezeichnen: dies ift aher nicht der Fall, indem im Gegentheil die Formen plötzlich und fchneidend unter¬ brochen werden. Hierzu kommt, dafs die zu Hervor¬ bringung diefer Umwandlungen erforderliche Zeit die gegenwärtige Lebensdauer auf der Erde weit übertref¬ fen würde. Ferner konnten die, heutiges Tages durch ihre Körperbefchaffenheit an eine beftimmte Zone ge- feffelten Thierarten nicht friiherhin fie verladen, um nachher unter einem andern Meridian in (ie zurückzu¬ kehren, indem die Unabänderlichkeit ihrer Körperbe- fchaffenheit durch die Identität der Gehalt der ältefte» Individuen mit der der jetzt lebenden, ahnen entfpre- chenden erwiefen ift *). Die in unfern Klimaten gefunden foffilen Knochen beweifen nichts fiir diefe Umwandlung. Sie können nicht auf Thiere zurückgeleitet werden, welche die Vorfahren der unfrigen wären, diefe ftammen alfo nicht von ihnen ab, und die Verfchiedenheit der Gehal¬ ten hängt daher von keiner Umwandlung des Typus ab, fondern ift urfprünglich 3). l) S. die Vergleichung der Skelete des antiken und lebenden Ibis, und die hieraus gezogenen Schlüffe in Cuviers Off. foff. du Quadr.- T. 1. st) S. Cuvier's Discours prelim, à la théorie di la terri,