473 Körpers auf die angegebene Weife dient. Die Folgen des YV'echfelfiebers zeigen dnffelbe. Ich konnte nicht ausinitteln, ob in den zwei be¬ kannten Fällen, wo die Milz beim Menfchen wegge¬ nommen wurde, befondere Symptome eintraten, allein in einigen Verbuchen an Thieren, welche Haller an¬ führt, fcheint ein befonderer Drang auf die Peripherie des Pulsaderfyftems die Folge gewefen «zu levri, z. ß. Vermehrung der Harnabfonderung, Geilheit, Plethora. In einigen Fällen wurde die Venichtnng der Leber geftört, und das Organ felbft vergröfserte Geh. Sehr wohl faire ich ein, dafs ich durch das Dar- ftehende meine Meinung nicht völlig hewiefen, fon¬ dera nur wahrfcheinlich gemacht habe. Vielleicht hätte ich mehr Verfuche anftellen füllen, allein theils glaubte ich mich befonders derer, welche von den vor- zügiiehften Autoritäten gemacht wurden , bedienen zu können, theils habe ich wenig Gelegenheit dazu, theils wurde ich durch die mit mehreren verknüpfte Grau- famkeit abgehaltcn. XV. Du pu y über die Zerreifsung des Magens beim Pferde. Ans Magendie’s Jour¬ nal de Phyliologie. T. I. p. 333 ff. Die folgenden Thatfachen und Verfuche über die Ur~ fachen der häufigen Zerreifsung des Magens beim Pferde, während cliefes Erejgnifs bei andern Hausthieren von mir nie beobachtet wurde, find vielleicht nicht ohne hitereffe. Zunächft wird fich aus mehreren eigenen Beob¬ achtungen ergeben, dafs fich der Rifs in dem profsen Bo gen und nahe am Pförtner befindet. Dann werden wir durch Verfuche den Grund die- fer Behändigkeit der Stelle des Riffes ausmitteln und