404 in dem Auge fehr kleiner Embryonen finde, gegen welche Aeufserung ich nichts einzuwenden habe; wenn ich aber in einem folgenden Auffalze (S. 550.) äufsere, das fchwarze Pigment fehle noch im Auge des Fötus, fo fcheint dies der Behauptung Jägers zu widerfprechen, in der That foil es heifsen ; in der Choroidea des Au¬ ges des jungen Embryo, welche Worte ich dort hinzu¬ zufügen bitten mufs. Indelfen benutze ich nie darge¬ botene Gelegenheit, vorläufig ein paar Worte über Pig- mentabfonderung und Haarbildung, Gegenftande, über welche ich im. zweiten Theiie meiner demnächft erlchei- nenden Hiftologie weitläufiger zu l'prechen, Veran- laffung finden werde, hier mitzutheilen. Die Abforiderting des fchwarzen Pigments im Auge beginnt zuerft in dem Strahlenkörper, um wei¬ che Zeit und auf welche Art, kann ich indelfen nach meinen bisherigen Beobachtungen nicht angeben, denn ich erinnere mich kaum, das Auge im bebrüteten Hühn¬ chen und in Säugthierfötus ohne diefen fchwarzen Kreis gefehenzu haben, doch werden wohl fortgefeizia Beobachtungen auch hierüber Auffchlufs geben. Die Aderhaut dagegen bleibt, wenigftens beftimmt in Hunde , Schafs- und Rinds - Embryonen lauge ohne Pigment, und befteht mir aus einer Schicht von weifsiichom Schleim (Bildungsgewebe), der von vielen Gefiosea durchzogen und dadurch etwas geröthet w,r 1, dür¬ fen röthlichen Schein findet man in der Aderhaut, aber auch nacherfolgter PigmentsWonderung und bis zur Ge¬ burt hin. Die erfte Abfonderung des Pigments in der Ader¬ haut des Kuhfötus fcheint gewöhnlich im Anfänge des vierten Monats zu erfolgen, zuerft wird es in der Nähe des Strahlenkörpers abgeforidert, und verbreitet fich fodann immer mehr nach hinten, doch findet fich immer im Kuh-, wie im Schafsfötus, nach oben unj innan ein runder Fleck, der irüher und ftarker fiekwui x