unJ drei Linien weiter rechts, die der Lungenpulsader ohne Klappen. Die dreizipflige Klappe war in zwei Abfchnitte getheilt und bildete einen cylindrifeheo Ka¬ nal von der W eite der Zeigefingerfpitze, der in •lenpyölli» einfachen Vorhof führte. Die beiden Ohren waren nicht erweitert. Unter den Lungenpulsadern fand fich eine Vertie¬ fung, und in der obern Gegend derfeiben eine drei Linien weite Oeffnung, die mit einer durch die innere Haut des Herzens gebildete Klappe verfehen war, und in die Vorhofsabtheilung führte. Ueber diefer Oeff¬ nung fand fich, durch einen ftarken Vorfprung von ihr getrennt, die Oeffnung einer andern Höhle von der Weite eines Fingerhutes, die Spur der rechten Kammer. 3) Olivry’s Beobachtung einer blauere Krankheit, (Journal général de rued. T. 73 p. 145 ff.) Jaffrenon hatte im Alter von feehs Jahren nicht die gehörige Grüfse erreicht. Er war fchwer zu er¬ ziehen gevvefen. Wangen, Lippen, Finger und Arme hatten feit der Geburt eine blaue'Farbe, die, anfangs wenig merklich f lieh verftärkt hatte und zuletzt fehr auffallend geworden war. Er war trocken und mager. Der unregelmäßige» kleine, fchwache Puls funk Lehr le'iBfit. In tier Herz¬ gegend fühlte man ein tmrégeltnà'fsiges, von einem deut¬ lichen Geräufch begleitetes Klopfen, Aufserdem litt der Kranke an Erftickhugszufäl» len, die bisweilen felbft lebensgefährlich erichiciaen. Er konnte nicht liegen, befand lieh beim Sitzeil beffer, am beften wenn er fich nach vorn bog! M. d., Archiv. VU 3» 0