496 fehwulft ein, zu der fich fpäter Zeichen von Lähmung des Darmkanals und aridere nervöfe Zufälle gefeilten, die bis zürn Tode anhielten, der am vier und zwanzig- ften Tage der Krankheit erfolgte. Bei der fechs und dreifsig Stunden nach dein Tode vorgenommenen Se¬ ction fand ich die Bruft auffallend fchmaJ, die Lungen durchaus mit der innern Wandung der Brufthohle ver¬ wachsen, und am Rande der rechten Lunge mehrere kalkartige Concremente. Der grofse Sack, der die Hydatiden enthielt, reichte von dem Zwerchfell an bis zum Nabel herab, und füllte beinahe das ganze rechte und einen grofsenTheil des linken Hypochondriums aus. Seine obere Wandung war mit dem Zwerchfell feft ver¬ wachten und diefes felbft entzündet und von mehr nar- iienartiger Fettigkeit. An der vordem Bauchwan¬ dung hing der Sack mit dem Bauchfelle loofe zu- fammen, das ganz gefund erfchien; gegen das untere Ende der Höhlung des Sacks aber wurde die Wan¬ dung deffelben felbft dicker, und fchien zum Theil frifch ent?.iindet. Es fchien hier die Wandung des Sacks zürn Theil noch durch Leberfubftanz gebildet, die aber mifsfarbig und weicher war. Der quere Theil deffelben lag beinahe auf der hintern Wandung der Bauchhöhle auf, indem die Leber in ihrem obe¬ ren Theil durch Subftanzverluft weniger dick und durch den Sack abwärts und mehr rechts, gedrückt war, fo dafs die Spitze des rechten Lappens bis zum oberen Beckenrande reichte und feine vordere und feitliche Fläche mehr nach hinten gekehrt war. Ihre Malle war jedoch im Ganzen gröfser, ihre Subftanz übrigens natürlich nur mehr rothbraun und blutrei¬ cher. Die Gallenblafe war etwa um die Hälfte grö¬ fser als gewöhnlich und voll von einer dünneren aber fonft natürlichen Galle. Sie lag mehr auf der rech¬ ten Seite, mit ihrem fundus nach unten und ihr Aus-