467 bein, wo das Schwappen am deutlichften war und brachte eine Röhre in die Oeffnung. Die Pulsadern waren fo deutlich, dafs ich he leicht vermied. Nach Abflufs eines Nöfsels Feuchtigkeit nahm ich die Röhre weg, weil die Knochen äufserft locker verbunden wa¬ ren, und die Haut im hohen Grade zufammenfank. Die Feuchtigkeit kam mit der gewöhnlichen YVaffer- fuchtsfeuchtigkeit tiberein. Das Kind fchien wenig von der Operation zu leiden. Der Verband war einfach, und ich buchte die lehr weit entfernten Knochen ein¬ ander zu nähern und in Berührung zu erhalten. Vom Augenblicke der Operation an ging viel Harn ab. Bis zum 5ten trat kein Zufall ein. Jetzt entleerte ich noch ein Nöfsel. Die Binde liefs Geh leichter anlegen, und die Schädelknochen einander genauer nähern. In der Nacht Hofs viel Waffer aus, weil lieh die Lippen nicht wie beim el ften Mal vereinigt hatten, weshalb Geh am 6ten grofse Mattigkeit fand. Ich legte eine Com- preffe auf, und fand am Abend fchon Erleichterung. In der Nacht vom 6ten—7ten Schlaf, am yten SchmerzloGgkeit, Appetit, Lebhaftigkeit, indeffen hatte Geh das Waffer wieder vermehrt. Am 8 ten wurde durch den dritten Einftieh ohne Schmerz wieder i Nöfsel entleert. Am 9ten fchon wieder deutliche Anhäufung. Am io. wurde wieder ein halbes Nöfsel ausgeleert. Die Operation fchien nicht nur unfchädlich, fondern heilfam , da das Kind zunahm und die Wafferanhäu- fung, wenn Gc nicht ganz ftand, Geh doch minderte. Vom ioten — 2often März fchien die Gefundheit Geh zu befeftigen, die Schädelknochen näherten Geh, die Näthe fchloffen Geh wieder. Die Wafferanhäufung nahm fehr ab, eben fo das Schielen. Die Bewegungen des Kopfes Gellten Geh her, das Kind füg begierig und