ftorben waren, befthnmte Hirnftücke, z. B. vom vor¬ dem, mittlern oder hintern Lappen oder das kleine Gehirn. Ich ma als das Gewicht hyclroftatifch, indem ich lie in ein halb mit Waller angefülltes Glas that, ■weiches äufserlich einen graduirten Maafsftab hatte. Die Höhe, worauf fielt das Waller durch das einge« tauchte Hirnftück über feine vorher gemeffene Fläche erhob, bel'timmtc das Volum dcfl’elben. Vorher wurde die Spinnweben und Geräfshaut weggenoinmen, und der Verfuch immer erft. vier und zwanzig Stunden nach dem Tode angeftellt. Nachher liefsich dasSttick Gehirn austropfen, wog es, und verglich darauf fein Gewicht mit dem eines gleich grofsen Stückes von einem andern Gehirn, hier fand ich immer bei demfelben Umfang gleiches Gewicht mit Hirnftücken von Perfonen glei¬ chen Alters, Gefchlechts u. f. w., die im Anfänge einer Krankheit geftorben waren, wodurch ihre Ernährung nicht gelitten hatte. Für das übrige Nervenfyftem galt völlig daifelbe. Hiernach alfo behielt das Nervenfyftem beim Ma¬ rasmus leine Integrität, während die übrigen Organe ich winden. Vorzüglich fchwindetdasMuskelfyftem, zu¬ gleich vermindert lieh feine Contractilität, dagegen find die SenfibiJitätsäufserungen krankhaft gefteigert. Offenbar rührt dies wohl von dem Uebergewicht des Nerveufy- Items in Hinficht auf Maffe und Thätigkeit über die übrigen Sylteme her. Diefe Vermuthung wurde bald durch die Verglei¬ chung der G hirne fiebzigjähriger mit jiingern beftätigt. Schon früher hatte ich die Nervenl'tränge von Greifen bedeut nd gefchwunden gefeiten und bemerkt, clafs die Nervenzweige viel weniger weil als bei Jüngern verfolgt werden konnten. Eben fo nimmt das Rückenmark, verfchruinpft und trocken, einen kleinern Raum im Wirbelkanal ein. Das Gehirn dagegen füllte die ganze