377 XIV. Gegenbemerkungen von Dr. Rodman. (Ebendaf. p. 2ji ff.) In Bezug auf die vorftehenden Bemerkungen fiber den von mir bekannt gemachten Fall führe ich Folgen¬ des an. Da mehrere Schriftfteller in der Angabe der Grü- fse und Schwere des Fötus in verfchiednen Perioden nicht übereinftimmen, fo mufs man zuvörderft die von der Menftruation entnommenen Zeichen der Schwanger- fchaft betrachten, fofern jener Mangel an Ueberein- ftimmung von irgend einem Mifsverftändnifle herrfih- xen mufs. Kehrt die Menftruation im gefunden Zuftande zu¬ rfick, fo ergiebt fich daraus genügend, dafs die Ge^ bärmutter nicht fchwanger ift und bei voller Gefundheit ift das Stocken derfelben ein ftarker Beweis für die Schwangerfchaft. Mit Gefühl von Anfchwellung in den Brüften und der Schwangerfchaft eignen Empfindungen, ift dasStok- ken der Menftruation das einzige Zeichen, worauf fich ein Frauenzimmer verlaffen kann. Ein Arzt, der erft nach Verlauf von 2 — 3 Monaten befragt wird, kann fich offenbar, um die Periode der Schwangerfchaft aus- zumitteln, nur auf die Erzählung, das Ausfehen und die in frühem Fällen bewiefene Genauigkeit der Mut¬ ter verlaffen. So kann man leicht hin und wieder be¬ trogen werden, und dadurch Irrthum in der Angabe der Gröfse des Fötus entftehen. Die Mutter des fraglichen Kindes ift groß, ftark und gefund, und war nie unregelmäßigen Zufällen un¬ terworfen, welche dergleichen Berechnungen ftören; außerdem wax fie in ihren frühem Schwangerfchaften mit der Zeit immer Ichon gut bekannt. Sie bleibt fich