357 feftem Leder oder Blei, nicht der Haut zu nahe, fon- dern über die letzte Binde, angelegt werden, Nach¬ dem der Fufs verbunden und hefeftigt ift, mufs dt pf der letzten Binde in der Gegend der fünften Zt-h* n dwübrigen geheftet, dann die Binde nach ouen g. i* gen werden, damit Ge, während der Fufs gerade zu e > hen fcheint, über den fleischigen Theii der Wade ge¬ führt und fo genau bcfeftigt werde. IV. Ueber die Pfanne. (Ebendaf. p. ff) Unterfucht man, vorzüglich in Bezug auf die Entfte- linng der Verrenkungen des Oberfchenkels,' den Bail der Pfanne, fo ergiebt Gcli, dafs die harten und feiten Theile diefes Gelenkes nicht fo feft und vollûàndig find, tm das Ausweichen des Oberichenkelkopfes lehr zu erfchweren. In der That ift die Höhie der Pfanne im Verhält- nifs zu dem Oberfchenkelkopfe fehr grofs, und ent¬ spricht ihm nicht genau, fo dafs beide einander nicht flberall berühren, und fchon deshalb ift die Verbindung flicht fo genau und feft als man gewöhnlich annimmt. Um mich genauer zu unterrichten, habe ich oft litis Hüftbein einer Seite mit dem Oberschenkelbein ner- äusgenommen, und von der innern Fläche des Hüftbeins aus die Pfanne geöffnet, fo dafs dadurch bald mehr, bald weniger, bald von unten, bald von oben, ein be¬ trächtlicher Theii des Oberfcbenkelkopfes in der PPan- ■p zum Vorfchein kam, ohne dafs die umgebenden Bän¬ der und Muskeln verletzt wurden. Merkwürdig und angenehm ift hier die Betrach¬ tung der verfchiednen Stellungen und Bewegungen des