333 HI. Palletta über GKedmaafsenverkrüm- xnnng. (Aus deffen Exercitatio:?^ p.tho« logicae. Mediol. igao. p. j 3 g ft, ) Der Gliedmaafsenverkrümmung find befonders Bande und Füfse, vorzüglich häufig die letztem, unieru-ox- fen. Die Hand ift dann nach innen gewandt. Codais der Rücken nach oben, die Hohlhand nach unten, des Daumen nach innen, der Zeigefinger nach aufsen lieht und keine Rückwärtsbeugung möglich ii't. Die Eilen» bogenröbre reicht weiter bis zur Handwurzel herab, dis Speiche ift kürzer und nimmt die Handwurzelknochen mit einer breiten Oberfläche auf. Die beiden Reihen von diefen find auf eine, faft kaum zu befchreibende Weife verwirrt und fo vermengt, dafs fie, von aufsea nach innen abfteigend, auch die ganze Hand nach in¬ nen wenden. ln einem merkwürdigen Falle, den ich habe, fehl¬ ten auf der rechten Seite Ellenbogenröhre und Speiche; das Oberarmbein verbindet fich unten mit einem dicken, dreieckigen Knochen, auf den drei andere, ungefähr viereckige folgen, an welchen zwei Finger fitzen. Die v Hand ift ferner nach hinten gewandt und das Oberarm¬ bein felbft unten mälsig nach hinten gekrümmt. Die auf ähnliche Weile entftellten Fiifse find io nach innen gebogen, dafs die Sohle nach hinten und eîwas nach oben, der Rücken nach vorn und etwas nach un¬ ten fieht. Der Rücken ift zu ftark gewölbt, entweder, weil die .Fortlatze des Würfelbeins und Ferfenbeins ftär- ker vorfpringen, oder weil der ganze Körper auf dem äufsern Fufsrande ruht. Meiftens leiden beide Füfse zu¬ gleich , fo dafs die Spitzen ihrer Zehen einander entge- .gengewendet find. Bei Neugebornen kann man Füfse diefer Art leicht in die gewöhnliche Lage bringen, fehr