332 Auf einen Einfchnitt in den Sack flofs eine trübe, braungelbe Flilffigkeit aus, deren Menge keinen Efslöffel ilberltieg. Das Rückenmark hörte am i iten Rückenwirbel suit einem bräunlichen, gefäfsreichen Knoten auf, von rleffen Ende zwei zarte, etwa i Zoll lange Nervenzwei¬ ge abgingen, die lieh mit einem braungelben Knoten endigten, welcher längs der hintern Wand des Sackes ver¬ lief, und auf beiden Seiten die Lemlennerven und die der untern Gliedmaafsen abgab. Der Schenkelnerv war in Hinßcht auf Gröfse, Ge¬ lt alt , Feftigkcit und Verbreitung normal, wandelte lieh aber vor dem Eintritt in die Wirbelfäule plötzlich in ei¬ nen bräunlichen Brei um, der mit dem Knoten iiber- einkam und keine Spur von Mark zeigte. Nachdem er, wie gewöhnlich, durch die harte Haut getreten war, drang er durch die trübe Flilffigkeit und endigte lieh als ein zartes Nervengeflecht, welches fich zuletzt in dein Knoten verior, der an der hintern Wand der Gefchwulft verlief ï) Sollte lieh durch fernere Leichenöffnungen die Behändig¬ keit diefes Baues ergeben, fo dürfte man mit Recht empfeh¬ len, da, wo da» Kind älter wird, den Einftich nicht in den hintern Theil des Sackes zu machen. Ein an die Saite ge- iiaitnes Licht würde wahrfcheinlich die nervenlofen Stellen zeigen.