Als ich diefe, um den Antheil eines jeden Kno¬ chen zu unterfuchen, durchfchnitt, konnte ich, zu mei¬ nem grofsen Erftaunen, äufserit leicht dem Fufs feine natürliche Geftalt geben, indem die Bänder, welche dies hinderten, fchwach und locker waren. Die Fufswurzelknochen zeigten wenig oder nichts abweichendes. Der Hals des Sprungbeins war etwas zu lang, aber nicht, wie Colles fahe, gedreht, und eben fo wenig fand Geh eine deutliche Linie zwifchen dem in¬ nerhalb und dem aufserhalb des Gelenkes beßndlichen Tlieile des Sprungbeinkopfes. Nur war der letztere etwas gefäfsreicher und fchwammiger. Das Fnfsgelenk zeigte, genau unterfucht, nichts fehr befonderes. Die Flächen waren ftark nach innen geneigt, wodurch die gebogne Geftalt des Fufses natür¬ lich begünftigt wurde. Wären die Kinder am Lehen gehlieben, fo würden Ge auf der äufsern Fläche des Ferfenbeines und Würfel¬ beines, der kleinen, vielleicht auch der nächften Zehe und ihren Mittelfufsknochen gegangen feyn. Bemerkenswerth ift, dais in beiden Fällen zugleich eine ftarke Wirbelfpalte vorhanden war. In der einen reichte die bläuliche Gefchwulft von dem letzten Rök- kenwirbel bis faft zum Ende des Steifsbeins. Das Riik- kenmark ging in eine bräuniichgelbe, weiche Subftanz über, und breitete Geh dann an der innern Fläche des Sackes in ein Bündel von Nerven aus. Die Nerven wa¬ ren fo grofs und feit als gewöhnlich, und behielten die- fen Bau bis zu den Wirbeln, wo Ge in die weiche, brei¬ ige, vorerwähnte Subftanz ausarteten. Einige Wochen fpäter unterfuchte ich ein, einige Tage altes Kind mit einer ähnlichen Zufammenfetzung von Mifsbiklungen. Die Fufsbildung unterfchied fich wenig von der befchriebenen.