293 X. Etwas üherEchinococcus hominis Rud. Von Dr. Bremser. (Hierzu die KapTertafel.) ]Mit Ausfcbälung von Blnfenwürmern aus Lebern von Schafen, Kindern und Schweinen begann mein Studium der Helminthologie. Der verfchiedene Zull and, in welchem dicfelben gefunden werden, iiinfstemichnoth- wendig aafreizen, Nachforschungen airzufielJen, über ihre Enlftehuugs - und Fortpllanzimgsweiie lowohl, als Ober die Veränderungen, welche lie erleiden, wenn lie in dem Organe, in welchem lie erzeugt wurden, ab- fterben. Was ich über das Letzte beobachtet habe, fleht kurz znfammengedriingt in meinem Buche über lebende Wü rmer im lebenden Menfciien, S. 236- Verinuthun- gen über die Enl'delmngsweile gab icii S. 252, und über die Fortpilanzuiigswcife äufserte ich mich. S. 62 *). Allem, was ich an belegten Stellen behauptet habe, wurde bisher nicht widerfprochen. Nur darin fand ich an Herrn Rudolph! einen Gegner, rvenn ich behauptete, die Hülfenwiirmer, welche man bereits in mehreren Eiii- geweiden und anderen Organen des Menfchcn gefunden liât, mochten wohl gleicher Natur l’eyn mit jenen, welche in tien Lebern und Lungen der Kiauenthisra Vorkom¬ men. Freilich itiitzte f;ch meine Behauptung nur auf Analogie und direclcn Beweis zu geben, war ich bis jetzt nicht vermögend, wiewohl icii faft jn meinem In¬ neren überzeugt war, tlafs ich recht gelehen und richtig gefchloffen hatte. Allein folche innere Ueberzeuguiig gilt bei Gegen- ftänden, wo es auf Anfc'iauung ankommt, einem Drit¬ ten gar niebts, und er hat vollkommen liecht, wenn er D “tan lf-fc auch, was ich von Seite 244 bis 249. gefügt habe.