128 mit denen fie Lamarck fogar vereinigt. In der That find ihre Brufiringe getrennt und diu Flügel gehören nicht dem zweiten, fondern dem dritten Ringe an, wie dies der Fall feyn müfste, wenn fie denen der Dipteren entfprächen. Dann wären die unvöllkommnen Spuren der Anhänge des zweiten Ringes Andeutungen der Flü¬ geldecken , was auch fchon K it by annimmt, und die Abwefenheit der Balancierftangen bewiefen, an deren Stelle fich wahre Flügel finden. XL Ueber den Uebergang von Queckfilber in das Blut, von Dr. Rhades. Im gten Bande des Archivs für die Phyfiologie von Reil, machte Autenriech einen Auszug einer Inaugural Dif- fertatron von Zeller bekannt, der unter feiner Leitung mehrere Verhiebe mit Thieren über die Frage anftellte; Ob äufserlicb eingeriebenes Queckfilber im Blute der Thiere wiedergefunden werde. Autenrieth ift der Mei¬ nung , dafs diefen Experimenten zufolge die Frage beja¬ hend beantwortet werden miifle, und lucht feine Be¬ hauptung darauf, dafs man von vier I liieren, von wel¬ chen keinem innerhalb einer Zeit von 6 — 9 Tagen mehr als 3xjv unguent, hydrarg. einer, ex Pharmarop. Wirtemberg. eingerieben wurden, nach ihrem an den Folgen der Oueckfilberkrankheit erfoigendeni lode das Blut fammelte, welches getrocknet dem Gewichte nach eine Drachma betrug, the auf dem Wege der trockenen Deftiliaüon in der Vorlage — f regulinifchen Queck- filfaers lieferte. Doch fchon damals, als dieler Auffatz crfchien, antftanden bei mehreren Berliner Aerzten grofse Zwei¬ fel gegen den ausgelprochenen Satz, tlieils, weil ihnen eine