i’ogenannten Bru ft felt tides diefer Infekten, Es ift weit fichtbarer, weil die Flügel viel feitlicher und durch eine fchtnale Fläche eingefenkt find. Auch liier trägt diefer Hing das erfte Flügelpaar und das zweite Fufspaar. Der vierte Ring hat faft ganz diefelbe Geftalt, ift auf dem drit¬ ten oben und unten unbeweglich, fein deutlich ficht- bares Schildchen ift viel kleiner. Er trägt die zwei¬ ten Flügel und das dritte Fufspaar. Die Zahl der Ringe des Hinterleibes ift diefelbe, der erfte ift un¬ vollkommen, indem ihm der untere Bogen fehlt, und die zwei vorletzten tragen die, oft freiliegenden, Zeit gungsanhänge. Die Hemipteren befinden ficb gleichfalls ungefähr in demfelfcen Falle. Der erfte Bruftrjng ift ge¬ trennt, und auf dem zweiten, aber viel weniger be¬ weglich, weil fleh nur eine Einfchnnrung zwifchen bei¬ den findet und die Verbindungslinie gerade ift. Er ift fei bit kaum gröfser als der zweite, der floh oft ftark ver- gröfsert und. wölbt, wodurch eine Abtheilung cliefet Ordnung fich der allgemeinen Form der Hymenopteren nähert. Das bemerkenswert hefte aber cliefes Ringes bei einigen Arten, den wahren Hemipteren, wo er enger ift, befteht in der bisweilen übermäfsjgen Verlängerung feines mittlern Theiles, wodurch faft der ganze Hinter¬ leib bedeckt wird. Dies findet fielt z. B. in den Seu- teliarien, wo das Schildchen feine gröfste Entwicklung erreicht. Der dritte Bruftring und der Hinterleib bieten nichts vorzüglich bemerkenswerthes dar. Diefer hat, feinen Körper ungeachtet, immer 10 Ringe, die voll- ftän.lig find, indem die beiden Hälften völlig verichmel- zen. Bei einigen Arten, z. B. den Ranatren, jii Jas letzte Glied ftark verlängert, bei andern, z. B. den Ne- peu, find dies die Anhänge des vorletzten.