121 nicht notWendig auf die Ortsbewegung befcliränkt ift, fo zu fagen uri'prünglich in drei TheiJe zerfällt, wovon einer zu einem Sinnorgan, der andere zum Athmungs- organ, der dritte zum Organ der Ortsbewegung umge- ftaltet ift. Alle diele drei Arten von Abänderungen fin¬ den fielt bisweilen an mehrern Körperringen ; bisweilen kommen nur zwei, felbft nur eine vor. Meine Anord¬ nung der Gliederthiere gründet fich auf das bleibende diefer verfchiednen Zufammenftellungen, mithin die Zahl der fie tragenden Kürperringe. Die Athmungswerkzeuge, welche immer an der Bafis der Bewegungsanhänge liegen, variiren in Bezug auf Zahl und Siellung fehr. Bald liegen fie, als Waf- fer- oder Luftkiemen, äufserlich; bald dringen fie, als Tracheen, wenigftens dem Anfchein nach, nach innen. Die Flügel vieler Hexapoden find nur herausgedrungne Tracheen oder Luftkiemen. Beide Typen der Gliederthiere kommen im Allge¬ meinen darin überein, dafs fie in untern Klaffen ltehen gebliebene Fötus oder Larven der obern, mithin mehr oder weniger YVafferthiere find, eine für die Ord¬ nung, in welcher die äufsern Gliederthiere ltehen muf¬ fen, wichtige Bemerkung. X. Blainville über die Uebereinftimmung der Körnerringe der erwachsnen fechsfufsi- gen Gliedetthiere. (Entomozoa hexapo- da). Bullet, de la fociet. philom. iyso. P- 3 3 ff* Schon langft wurde von mir bemerkt, dafs a) der Kör¬ per eines l’erhsfüfsigen Infekts im Larven - und voll- komtnnen Zuftande nie mehr noch weniger als vierzehn