dann oft Spuren an dem aus der Scham gezogenen Pe¬ nis des Hengftes zu finden find. Diefer Blntabgaug, der oft bsi der Efelin fehr ftark ift, ii't eine Folge der Zer~ reUsung des Hymen, und man lieht deutlich aus dem Benehmen diefer weiblichen Thiere während des erften Coitus, dafs ihnen derfelbe etwas ichmerzhaft ift. Die Hornwarzen an den FüJ'sen der Pferde. So wie ich fchon ehemals die Horn Warzen an bei¬ den Hinterbeinen bei Pferden fehlen iah, Io fall ich auch noch neuerlich ein Pferd, bei dein von diefer Warze am linken Hinterfehenkel keine Spur zu finden war, Am rechten dagegen fand lie lieh, doch nur in der Gröfse einer ganz kleinen Feldbohne. VI. Das Auge, ein Hohlfpiegel, von Dr. Mayer, ProfeJTor in Bonn. Als ich im erften Hefte des fünften Bandes des Archi¬ ves für die Pbvfiologie, lierau-gegeben von Hrn. Prof. Meckel, die Abhandlung des Hrn. Leibarztes Di. Plasse. betitelt: „Neue ph\fikaUfche An! rill des Sehens “ las, fiel es mir bei, dafs ich früher fait diefeibe Anficht, nur, wie es mir fcheint, unter einem richtigem Gefichtspunkte öffentlich ausgefprochen habe, und ich wurde dadurch zu folgenden Bemerkungen veranlalst. Im April-Hefte des Jahrganges i 8 i B der Heidel¬ berger Jahrbücher findet lieh eine von mir verfafste An¬ zeige von Magendie précis élément, de Phyfiologie, worin Seite 364 folgende Stelle vorkömmt; „Es ift dem Lefer bekannt, dafs Magendie zuerft die Augen von Albinos-Thieren anwandte, um das auf der Netzhaut ilch abmalende Bild der Objecte zu fehen-