11 7 Zoll langen männlichen Zebu war der Höcker x Fufs lang, 7 Zoll hoch, 6 Zoll dick. Bei einem eben fo grofsen Zebultier fand ich dielen Höcker ohngefähr von gleicher Gröfse. Aus der anatomifchen Unterfuchung, die ich nachher bei einem neugebornen, einem 8 Taa.e, einem 5 Wochen und einem 1 Jahr alten Zebu - Kalbe (das kaum die Greise eines neugebornen gewöhnlichen Kalbes hatte) wiederholte, ergab fich Folgendes. Nach Entfernung der Haut findet man den Höcker unmittel¬ bar von dem Mufc. cucullaris überzogen, deffen Anhef¬ tung am vScluilterblatte, fo wie feine Verbindung mit der einen Portion des Mufc, fternocleidomaftoideus und clem M. deltoideus zu einem gemeinfehaftiiehen Muskel, der fich am Oberarmbein feftfetzt, fich vollkommen wie beim gemeinen Kalbe verhält; allein die Portion deflei- ben, die den mittlern und hintern Theil des Höckers überzieht, ift fait blofs zu einer Aponeurofe geworden, und auch der hinter dem Höcker gelegene Theil des Cucullaris feinen verhältnilsweife bei dem Zebukalbe etwas dünner als diefelbe Portion des Cucullaris bei ei- Jem gemeinen Stierkalbe. Bei letzteren wird das Fleifch es Cucullaris gegen das Ende ties an den Brultwirbeln fich hinziehenden Nackenbandes zwar fchmaler, aber zu- gleich wieder dicker. Der Theil des Nackenbandes felbft, der fich beim gemeinen Kalbe an der Seite der Rückenwirbel bis zum I2ten herab erltreckt, ift barker als beim Zebu, bei dem er bald fehr fchmal wird, und fich gegen den 1 iten Riik- kenwirbel verliert. Der hinter dem Höcker befindliche Theil des Cucullaris erfcheint beim Zebu als ein eigener Muskel, deffen eine Sehne bis in die Mitte der Gräte des Schulterblatts fich feftfetzt, deffen Kückenwand zu¬ gleich dem Fleifche deffelben zur Anheftung dient, das fich nun mit mehr gleichlaufenden Käfern an der Seite der Stachelfortfatze des 4ten bis 8 ten Rückenwirbels