IL lieber den Fleifchhöcker des Zehn, von Dr. G. Jaeger. Die 5 oder 6 Stücke fogenannten bengalifchen Vie¬ hes, die fleh früher in der Stuttgarter Menagerie befan¬ den, waren von fehl' verfchiedener Grobe, das gröfste war etwa um ein.Fünftheil kleiner als das gewöhnliche Dandvieh, und djelem auch in Abficht auf Form etwas Ähnlicher als die kleinern Stücke, von denen das klein- fte (eine alte Kuh, the mehrere Male geworfen hatte) kaum gröfser als ein 4 bis 5 Wochen altes gewöhnliches Kalb war. Die kurzen Hörner ftanden näher beifammen und mehr fenkrecht, nur mit ihrem obern Theil nach aufsen gebogen, aber fie waren nicht abgeftumpft, wie in der von Büffon gegebnen Abbildung des Zebu, (His¬ toire natur. Paris 1754. in 4. Tom. XI. und Supplé- naens Tom. III. in der Ausgabe von Sonrrini Tom. XXIX.) die übrigens, fo wie auch die von ihm mitgetheilte Be- fchreibung, fonft vollkommen auf diefe'Stücke palst; namentlich waren alle durch den Höcker über den Schul¬ tern ausgezeichnet. Cuvier bemerkt noch in dem 1817 erfchienenen Werke (le règne animal diftrjbue d après i’on organifation Tom. I. pag. 269.), dafs alle in heifseu Kümaten vorkommende Abarten des Ochien eine Ge- fchvvulft von Fett (une loupe de graiffe) auf den Schul¬ tern haben, wiewohl fchon Bijj'on ( Pom. XI. pag. 300. Note) angiebt, dais der Höcker des Zebu ganz aus Fleifch heftehe (cette buffe était de chair entier). Bei einem von ihm 1763 beobachteten (Tom. XL pag. 441.) 7 bis 8jährigen Stiere, der jedoch nur die Gröfse eines 5 Wochen alten gewöhnlichen Kalbes hatte, hatte der Höcker an feiner Grundfläche einen Umfang von 1 6 Zol¬ len und eine Höhe von 41 Zollen; bei einem andern 1752 von ihm (Tom. XL pag. 300.) beobachteten 5 fuis