584 ren, um diefe Nahrung in der Gebärmutter zu fuchen, wo fie heb einfenken. Nächftens werde ich das viel einfachere Ei der Eie- menthiere betrachten. III. Diliroch et über das Ei der Säugthiere und Herrn Cuvier’s Lehre darüber. (Am den Mém. de la foc. méd. d’émulac. Ann. VIII, 1817. p- 760.) Seit der Bekanntmachung meines erften Auffatzes') hat Herr Cuvier in Auffätzen, welche der Academie ter Wiffenfchaften vorgelegt wurden '), und in feinen Vorta¬ gen im Jardin des Plantes feine Beobachtungen über das Säugthierci bekannt gemacht. Seine Arbeit ift, nach feiner eignen Erklärung, auf Voran!»Hung meiner Unterfuchun- gen , deren lAefultat ich in einem Auffatze dem Inftitut 1814 mitgetheilt halte, und worin er zum Berichterftatter ernannt worden war, entbanden. Er liât eine beträcht¬ liche Menge von Vierfüfsem unterfucht, mehrere der von mir beobachteten Thalfachen leeltäiigt, aber zwei verwor¬ fen. Die erfte hievon ift die Analogie zwifchen der hin¬ fälligen Haut und der Schalenhaut des Vogeleies ; die zwei¬ te die Anheftung der Nabelblafe au den Dünndarm durch einen Stiel, wodurch die Analogie zwifchen der Nabel- blaie und dem Detter vervoüftändigt wird. Herr Cuvitr hat im Säugthierci zwei, der Gefäfshaut äufsere, gefäfs- lole Häute gefunden. Von dielen fleht er die erfte, die er die hinfällige nennt, als der Kaikfchale, die zweite als der Schalenhaut analog an, und nennt fle Chorion, ein Name, den ich der äufserften Gefäfshülle des Säugthier- eies gegeben hatte. Ehe ich durch beftimmte Beobachtun¬ gen diefe Meinung bekämpfe, mache ich auf die unglück¬ liche Verwirrung aufmerkfarri, welche dadurch entftehen mufs, dafs drei berühmte Männer, wie Haller, Hunter und Cuvitr, mit dem Namen Chorion ganz verfchied. ï) S. eben S. f) $, den vorigen Au Titz,