dies durch willldihrliche Anftrengung der Hülfsmuskeln bewirkt wird. ln der Gegend des Herzens -finden beftändig, unre- gelmäfsige, fchnelle, plötzliche Bewegungen Statt, wei¬ cheeinen beträchtlichen Uro fang ein nehmen, und bisweilen lehr heftig werden. l)er Puls ift weich, der Zahl nach Donnai, links fchvvach und faft unfühlbar, rechts fi ir- Iter. Die Venen lind im Allgemeinen ftark angefüllt, voll fchwärzlichen Blutes. Die Abfonderungen find normal, die des Harns Fein' reichlich, die, am Tage nicht ftarke Transfpiration nimmt gegen das F.nde der Kaeht zu. Abführungsmitlel bewir¬ ken reichliche Galienabfonderung. Die Kranke ift gegen die Kälte empfindlich , [tüftelt des Abends und lucht die Wirme auf. Der Kopf ift im Verhältnils zu den Gliedern, deren Muskeln feit wach und goluhwimden lind, fehl- grob. Das Nagelplied der Finger und Zelten ift lehr breit und du;!., und unierlcheidet fielt dadurch auffallend von den übern, fehr magern Ahiheilnngen. Der Nagel ift gleichfalls ver- grüfseit, die Haut hier feiner, geipanuter und bläulicher. Zahnen und Haarbildung waren und find regoitu.iUig. Bisweilen tritt plötzlich und von fei hl t Verfehlt’tmie- ruDg ein. Fs gefeilt heb Schwindel und Ohnmacht hinzu und diefer Zuftand dauert einige 31111111611. Im Winter ilt die Haut weit blauer, die Krankte lei¬ dende!-. Zahlreiche Mittel find ohne F.rfolg geblieben. Meh¬ rere, z. B. Ab! ührnrig-uniltel, haben die Schwäche, an¬ dere, wie die Badet , die Bläue der Farbe vermehrt. 4, Beobachtung von Dupuytren und Rüllier. P. L. DCph-f.s, aus Paris, lebt liier als Schuhputzer. Vater und Militer waren gefund. Seine Krankheit ftammt aus der z.meftcn Kindheit und wurde vorzüglich nach ei¬ nem Anfall von Blattern bemerkt, welche keine Belonder- heiten darbot. Die Krankheit dauert beftändig fort, exas- perirt zuweilen und wurde nur bisweilen durch Mittel, wie Bäder u. f. w gemindert. Vorzüglich heftig waren beim Eintritte der Mannbarkeit Zufälle von Blutandrang zu Kopf und Bruft. Seitdem hat lieh nichts geändert.