397 t), EsquiroVs Lei cli c n öff n u n ge n von Wahn* finnigen, bei denen der y nergrirn idarm eine fenkrechte Lage angenommen hatte, und fein linkes Fnde hinter das Scham¬ bein h er a b ge f t ieg en war. (Séaif/a Journal de mêdec. T. 62. p. 321 ff* T, 63« p. 70 ) I. Terofinne, nach andern Teroigne von Méricour, wird die Liebhaber politifcher Phänomene und aulser- ordentücher Thatfachen in dev Medicin intereibren. Sie war eine berühmte iduhlerin aus Luxemburg, mittlerer Gtöfse, von hellbraunem Haar, grofsen blauen. Augen, beweglicher Zunge, lebhaftem, felbft zierlichen Gange. Während der elften Jahre der Revolution fpielte lie, in einem Alter von 28 bis 30 Jahren, eine merkwürdige Rolle. Sie diente den verfchtedenen Häuptern der Volks- parthei bei den meiften Aufftänden, und trug befonders am fünften und fechsten Ociober 1/89 zum Abfall des Regiments Flandern bei, indem fie öffentliche Mädchen in leine Reihen führte und Geld vertheilte. Im Jahre 1790 wurde lie, mit einem JViilhärgrade verfehen, nach LiifticR gefchickt, um das Volk aufzurühren. Die Oefterreicher verhafteten lie im Januar 1791, und fehickten He in eine Üefterreichifche Feftung. Der Kaifer Leopold unterhielt lieh felbft mit ihr, und gab ihr im Decem¬ ber 1791 ihre Freiheit. Hierauf begab lie lieh in Paris aufs neue auf die Scene der Revolution, und hielt in den Tuiilerieen Reden an das Volk, um es zur Mäfsi- gung und zur Conftitution zurückzuführen. Raid aber fiel lie wieder in die Hände der Jacobiner, und erfchien mittler rothen Mütze, einem Säbel und einer Pike an der Spitze eines Weiberheeres. An den Ereigniffen des Septembers 1792 hatte lie mit Theil, ungeachtet es nicht enviefen ift, dal's lie felbft bei den Ermordungen thätig war. Nach Errichtung des Directoriums und Schlie¬ ßung der Volksgefellfchaften verlor Teroenne den Ver¬ band, Sie wurde in ein Haus in der Vorftadt St. Mar¬ ceau gebracht. Unter St. Juft’s Regierung fand lieh ein Brief vom 2Öften Juli 1794 von ihr, worin lieh fchoil Spuren von Geiftesverirrung zeigen.