636 Membran, durch die Strablenfortfätze an die lehr nabe hinter ihr hegende Linie geheftet, lieh nach der Geftait derlei be n richtet:, denn die Strahlen rbrtfätze verlängern •fich wenigftens mit einem Viertheil ihrer Länge über die vordere Fläche der Linie zwilchen ihr und der Eiendung und bilde» Io den Umfang der hintern Kammer, Io dais daher die Blendung hier nicht die Linie berührt. Gegen die Mitte werden beide durch die wäfferige Feuchtigkeit getrennt. Die Wölbung der Blendung, mit ihr die Gröfse der hintern Kammer, nimmt mit Verengung der Pupille zu, beides dagegen mit Erweiterung derfelben ab. Wahrfcheinlich lind wohl die Verfchiedenheiten, welche die Wölbung der Blendung darhietet, darin begrün¬ de!, da Is die von dem Glaskörper ausfli eisende wäfferige Feuchtigkeit die Blendung mehr oder weniger ftark nach vorn drängt, je ichwerer oder leichter lie aus der hintern Ke mmer in die vordere dringt. Daher ftiirkere Wölbung tmt verengter , fchvvächere mit erweiterter Pupille. 12. 7. C7 o q u e t äh er diePupillarm em bran und die Bildung des kleinen Pulsaderkreifes der Blendung. Paris 18 18- In diefer kleinen Abhandlung berichtigt der Verf,, geftützt auf zahlreiche Unterfuchungen, mehrere Irrtlm- mer und heftätigt mehrere frühere Angaben und Verum- thungen, beides fo, dafs ihm der gegenwärtige Zuftand ur.ferer Kenntnifs der Pupillarmembran nicht vollkommen bekannt gewefen zu feyn fcheint, er mithin infüfern auch das Verdienft der Erfindung hat. Er fand die Pupillarmembran immer beim menfeh- lichen Fötus vom Antang des vierten Monats an, indem er lie früher wegen der Weichheit nicht austnitteln konnte, gewöhnlich bis zum liebenten, bisweilen nur bis zum fechsten, fahr feiten, vrenigftens vollftändig, bis zum achten Mona nur einmal bei einem reifen Fötus und auch hier in der Mitte zerriffen. Sie ift gerade, defto gefpannter, e näher dem Lerreifsen lie lieh befindet, und fetzt lieh vom innern Ranne der Blendung über die