624 12er vor unci zwifehen dem Strahienkcirper liegende Theil der Linfenltaplel ift glatt, hängt nirgends mit be¬ nachbarten Theilen zu lummen, und erhält von ihnen keine Gefüfse ; dennoch wird es durch die Gröfse des Glas¬ körpers und der Linie , die Schnelligkeit der Erzeugung der wäfferigen und Glasfeuchtigkeit, fo wie der Einfau- gmig der Linfe nach der Niederdrückung des Staates höchft wahrfcheinlich , dafs ein bedeutender Gefäfs- apparat mit den innern Augenhäuten in Beziehung fteht. An der Verbindungsftelle des vordem Ilandes der Netzhaut und des Strahlenkranzes mit der Glashaut mufs man die Ernährungsquelle diefer Theile Tuchen, Der vordere Rand der Netzhaut ift bei den vorher erwähnten Thieren dick und abgerundet, fcheint aus Kreisfafern gebildet, hängt nicht mit der Glashaut, fehr feft mit dem hintern Theile des Strahlenkörpers zu lam¬ men und geht nicht weiter nach vorn. Die Netzhaut- pulsader theilt fielt in 2 — 3 Hauptäfte, die einander parallel hl der -Suijftanz der Netzhaut , an ihrer innern Fläche , verlaufen , fieh am vordem Rande derfelben in zwei Aefte theilen, welche lieh umlegen, unter einander verbinden und einen Kranz bilden, aus deffen hinterm Theile eine Menge kleiner, nach hinten gehender, Zweige abgehen, die fieh in der Subftanz der Netzhaut verbrei¬ ten. Weder an chronifch entzündet gevvefenen Augen noch bei den glücklichften Einfpritzungen fah ich aus dem vordem Umfange dieles Körpers das kleinfte Gefäfs von der Netzhaut zum Glaskörper oder der Linfe gehen. Trennt man die Aderhaut von den Augenfeuchtig- keiten, fo erfcheinen zwei Strahlenkörper, wovon einer der Aderhaut angehört, der andere an den vordem Theil des Glaskörpers und etwas an den Umfang der Linfe geheftet ift, Unterfucht man den erften, der allen Anatomen unter dem Namen des Strahlenkranzes oder Strahlenkör¬ pers bekannt ift, fo lieht man beim Pferde, dafs jeder Fortfatz deffelben, an der Verbindungsftelle mit der Ader¬ haut, häutig ift, bald aber netzförmig wird, und eine Menge von, meiftens viereckigen Oeffnungen enthält. Noch weiter nach vorn find die Seitenflächen fehr zottig, und der freie Rand ift gefranzt, jede Franze ift wieder pinfel-