550 men iîch aufwärts; jedoch bilden fie keine vollkom¬ mene Ringe, fondern fie find durch eine derbe Haut verbunden. Die nach hinten allmählich kleiner wer¬ denden Knorpdftiicke vereinigen fich endlich an dem nicht erweiterten TheiJe der Luftröhre und ftellen voll¬ kommene Ringe dar. Diele Bildung der Luftröhre ift keineswegs dem Gefchlechte der Geckoneii überhaupt eigentümlich, wie ich Anfangs vermutete, denn beim gemeinen Gecko fand ich die ganze Luftröhre zwar verhältnifs- mäfsig weiter als bei andern Lacerten, indefs bildete fie doch durchaus keine Erweiterung wie beim ge- franzten. Ohne Zweifel fteht fie mit feiner Lebensweife in einer fe,br genauen Beziehung. Ein englifcher Rei¬ fender, William Smith, hat van Erncft 1 ) die Bemer¬ kung mitgetheiit, dafs fich der gefranzte Gecko oft lange Zeit im fiifsen Wafter aufhalte, wozu auch feine Fiii'se und der Schwanz eingerichtet find. Es ift lehr wahrfcheinlich, dafs das Thier aisdann die in jener er¬ weiterten Stelle der Luftröhre enthaltene Luft athmet, und dadurch in den Stand gefetzt wird , längere Zeit auf dem Grunde tier Gewäfl’er zu verweilen, als es ohne einen folchen Luftbehälter möglich wäre. Uebri* gens läfst fich vermuihen, dafs der Luftbehälter zu¬ gleich einigen EinHufs auf die Hervorbringung einer eigentümlichen Stimme haben mag, worüber ich aber keine Bemerkung aufgezeichnet finde. ih Daudin a, a. O.