350 fitzen. Auch cüefe find Hange Röhrenknochen mit an- gefchwollenen Enden. Die letzte Rippe der einen Seite befteht noch aus zwei aufeinander folgenden Knochen- ftücken (vielleicht ein Beweis, dafs alle aus zwei Kno¬ chenkernen entheben) 1 2 )• Im frjfcben Zuftande find die Körperringe nach Home J) folgendermafsen be- fchaffen: Auf die das Knorpelrohr bildende Schicht folgt nach innen eine zweite von gleicher Dicke und einer feften eiaftifclien Subftanz, an welche fich eine dritte fehr weiche, lofe, bieg fa ine, wenig elaftifche an- fchiiefst. In der Mitte bleibt eine Oeffnung, welche die rautenförmigen Höhlen, die fich an der Verbin- dungsftelle je zweier Wirbel finden, verbindet, wodurch ein fortlaufender, abwechfelnd erweiterter und \ erengtu- ier, mit einer Flliffigke.it gefüllter Kanal entfteht. Durch gänzliche Verdrängung der Flüfßgkeit aus den verengerten Stellen und Ausfüllung der Ringe, die durch Geftalt und Verbindung nun förmliche:"Wirbelkör¬ per find, nähert fich che Wirbelfäule der Rochen und Hul- fifche 3) (Fig.?[. u. 5.) der der Knochenfifcheimmer mehr, obwohl die Textur, indem fie in allen Theilen gleichför¬ mig fefter geworden ift, nicht die Eckigkeit der einzel¬ nen Knochenkerne im Stör erlangt. Die Ringe haben nicht mehr eine convexe oder doch plane Oberfläche, wie bei den vorigen, fondera eine concave, indem fie auch ä'ufserlich in der Mitte ftark zufammengezogen ü O find, wodurch befonders das Verfchliefsen im Innern be- 1) Diefe für die Knochenbildungslehre hoch ft wichtige Form beweifc, dafs nicht die Blafe, wie Oken (Naturphilofophie B. III. S. 65.) willj fondera die Rühre die Grundform der Knochen ift. 2) Lectures on comparative anatomy. P. I, S. g/. 3) Io der nachfolgenden Tabelle lind die Skelette der Fifche, wel¬ che ich ielbft unterfucht habe, genau angeführt.