Nach hinten gehen fie in den knorpligen Herzbeutel über, der wiederum an feiner obéra Fläche mit der weichen knorpligen Hülle der drei unmittelbar unter dem Knorpelrohre verlaufenden Gefäl'sltämme zufam- menhängt. Im Schwänze ift nur ein Gefäls in diefein untern Wirbelkanal, der übrigens durch keine Knor- belbögen wie der obere befeftigt wird, obgleich fick in den Strahlen der After-und Schwanzfioffe das Analo¬ gon der untern Dornfortfätze findet. Die Bedeutung jener die Kiemen umfehliefsenden Streifen als untere Wirbelbögen oder Fvippen, ift offenbar, und eine An¬ näherung an die Form der vollkommnern Wirbeltbiere, die in diefem Grade bei den Fifchen nicht wieder vor- kommt. Dafs das Knorpelrohr den Körpertheil der Wirbel, die hier noch nicht als einzelne Knochen vor¬ handen find, darftellt, wird auch dadurch bewiefen, dafs fich fchon eine Spur von Eintheilung findet, in¬ dem das ganze Rohr aus einer unzähligen Menge dicht aneinander liegender Ringe befteht, die befonders im trockenen Zuftande und an der innern Fläche deutlich zu fehen find. 4 Diefelbe Geftalt hat nach Cuvier 1 ) die Wirbel- fäulc bei Pofyodon folium, doch ift durch die veränderte Lage der Kiemen das Verhältnjfs des knöchernen Appa¬ rats denselben zur Wirbelfäule ganz verändert, über¬ haupt der Kopf Knochenfifch-ähnlicher. verglichen, da fie das Athmungsorgan einfchliefsen ; Glich- lieh aber mit den Kiemenbögen der übrigen Fliehe verwech- felt, auf denen das Athmungsorgan äulserlich aulfitz.t, die alfo nie ßru/tpanzer, Rippen, genannt werden können. Auch finden wir beide Bildungen, die gewöhnlichen Kiemenbü¬ gen und die Rippen der Neunaugen, bei den Haifiiclien zu¬ gleich vorhanden. i) Le Règne animal. Paris iS 17- T> R p- I34>