346 tern Theile endlich, befonders wo die Riickenfloffen entfpringen, liegen fie dicht neben einander, find am längften, und berühren fich von beiden Seiten unter einem i'pitzen Winkel, von wo fich die knorpligen Flof- fenfirahlen, jedoch ohne mit ihnen verbunden zu ibyn, erheben. Diefen entfpricht im vorderen Theile der Wirbelfäule, da fie zugleich die Dornfortfätze darftellen, eine in der Mittellinie des Rückens zwifchen den Mus¬ keln verlaufende Gallerüchicht. In der Schwanzfpitze verfchwinden die Knorpelftreifen, der Kanal und das Rückenmark gänzlich, und das Knorpelrohr endigt fa¬ denförmig, Am entgegengefetzten Ende, wo es in dea Schädel übergeht, wird es, nachdem es kurz vorher eine plattere Geltalt angenommen hat, durchgängig feft, weifs und undurphfichtig, indem es fich in eine , das Gehirn von der Speiferöhre und dem Geruchsorgan tren¬ nende Schuppe ausbreitet. Zu beiden Seiten des Knor¬ pelrohres dehnt fich die gallertige Maffe in ein breites, die Wand der Bruft-und Bauchhöhle bildendes Blatt aus, in welchem fich vorn acht Paar Knorpelftreifen über die Kiemenhöhlen herab erftrecken, indem fie die aüfseren Oeffnungen derfelhen mit einem Ringe umfchliefsen, und fich dann an der Bauchfeite zu einer in der Mitte lie¬ genden, das vordere Achttheil des Körpers einnehmen¬ den Knorpelplatte vereinigen ; auch auf beiden Seiten verbinden fie dich untereinander durch Querftreifen '). i) Bei E marinus beheben diefe, bei fluvialiiis ununterbro¬ chen, doch etwas gefchlängelt verlaufenden Knorpelftreifen, nach Cams (f. den III. Band diefes Archivs S. 6xi.) auf je¬ der Seite ans einer Reihe oberer Knorpelftreifen, die mit dem Knorpel rohre, einer Reihe unterer, die mit der mit. leren Knorpelplatte verbunden, find, und ans zwei querent die die heben Kiemenlöcher umfebliefsen. Sie werden an diefer Stelle fein- richtig den Rippen der hohem Wirbelthiera