die Pupille ftärker verengen, als der Umfang eines Ovals im Verhältnis zu dem umfchriebnen Raum gröfser wie der Umfang eines Rreifes ift. IO. Ueber einige Gegenftände der Anatomie von Mon tain, zu Lyon. (Journal de medec. par Leroux. T. 37. Bulletin de la foc. d’émulation. 1817. No. IV. p. 330 ff.) I. Das Strahlenband (Lig. ciliare) fcheint mir aus folgen¬ den Gründen den Knoten des fympathifchen Nerven auf¬ fallend zu entfprechen. 1) Mit dem oberften Halsknoten verglichen und un¬ ter der Linfe betrachtet, hat es diefelbe Farbe, Dichtig¬ keit, daffelbe Anfehen, wenn es zerriffen wird. Mit verfchiednen Säuren, Ammonium und Quecklilberauf- löfung behandelt, bieten beide diefelben Erfcheinungen dar. 2) Man hat ihm bis jetzt keine Function zugefchrie- ben, allein nach feiner Structur hat es die, das Nerven- fyftem der Iris zu bilden. 3) Nach mehrern Beobachtungen und Verfuchen glaube ich aus feiner Verletzung die Zufälle herleiten zu können, welche fo oft die Niederdrückung des Staates begleiten, indem feine Verwundung dabei faft unvermeid¬ lich ift. Daher mehrere Nervenzufälle, vorzüglich das Erbrechen, welches ich bei dem Ausziehen nie bemerkt habe. II. Hinter dem Strahlenbande habe ich eine Mem¬ bran gefunden, welche ich ihrer Lage wegen Supra - cho- roidea nenne. Sie ift fehrdünn, zart, bräunlich, 4 — 5 Linien breit, kreisförmig, geht, fo zu fagen, nach vorn in das Strahlenband über, und endigt lieh hinten un- tnerklich zwifchen der barten und Aderhaut. Sorgfältig unter der Linfe unterfucht, erfcheint fie fehr gefäfsreich. Ihre Function ift mir unbekannt.