in einer anfehnlichen Waffermenge, in Geftaït baiunför¬ miger und faferiger Mafien erfcheint Im krankhaften Zuftande mögen diefelben Abfonderungsorgane zur Ah- fonderung von felbft gerinnender Lymphe und einer giö- fsern Menge von Kügelchen in einem foJclien Zuftande, dafs lie zu Eiter werden können, fähiger werden und dann wird eine folche Mifehur.g von beiden Subi'tanzen den undurqhfichtigen klebrigen Auswurf, den ich zuletzt hefchrieb, bilden. Eine weitere Ausführung würde nachweifen, dafs alle Erfcheinungen im gefunden und kranken Zuftande, welche mit den verfchiednen Arten des Auswurfs in Be¬ ziehung flehen, mit der hier entwickelten. Theorie völlig übereinftimimen. II. Zur Lehre von der Zeugung und Bit dungs gefchic ht e. I. F. Cuvier über die Brunft. (Aus den Annales du muféum d’hiftoire naturelle. Vol.IX. p. Hg—130. Die Brunft dauert bei einigen Thieren , nachdem fie einmal zeugungsfähig geworden find, beftändig fort, bei den meiften ift üe periodifch. Beobachtet man hei der Unterfachung über die Urfachen diefer Verfclheden- heit und die Art der Einwirkung derleiben auf jede Art insbefondere zuerft den Menfchen, fo findet man, da Ls unftreitig bei ihm die Neigung zur Fortpflanzung am beftändigften fortdauert, fo lange er fich in voller Kraft befindet, und beide Gefchlechter fich der Einwirkung 1} Blutwaffer enthält wohl immer von felbft gerinnende Lymphe (Faferftoff), die lieh in der Ruhe niederfetzt. Kiedurcli wurden Caber, Pringle und Callen zu dem Irrthum veranlafst, dafs die¬ fer Bodenfatz felbft Eiter wäre. AI. d. Arehiv. II. 3« LI