weit dickere Flüffigkeit bildet, denn Blutwaffer und das Waffer vonBlafenpflaftern ift ganzflüffig, wenn fie gleich, getrocknet, T\ — ihres Gewichts von brüchigem Itück- Itande gehen, während einige Arten von Auswurfsmaterie, welche die Conliftenz von Schleim haben, nur eines trocknen Rückftandes, und andere, die einem dünnen Brei ähnlich find, -'ï Rückftand geben. io) Die Anwefenheit von Kügelchen fclieint auf An- wefenheit von organifcher Formung in diefer Flüffigkeit hinzudeuten. Ungeachtet Leeuwenhoek fchon vor mehr als ioo Jahren die Kügelchen im Blut entdeckte, fo fetzte doch weder er, noch andre die Unterfuehung anderer Flüffigkeiten fort, bis Herr Home lie auch im Eiter fand. Aus dem Obigen ergiebt lieh, dafs der Lungen - Auswurf, vorzüglich der undurchfichtige, zähe fowohl als der eiterförmige voll von Kügelchen ift, und dafsdiefe, folche Flüffigkeiten, welche Kohle zerftören, ausge¬ nommen, kaum zu vernichten find. Beftehen diefe fphä- rifchen Kügelchen vielleicht vorzüglich aus organifirtem Kohlenftoff? — III. Beobachtungen und Verfuche über den Eiter. Von Peurfon. (Aus den Philofoph. Transact, von 1810. Theil II. S. 294 — 317 ) Die Chemiker weichen noch fo fehr in der Angabe der Eigenfchaften des Eiters ab , dafs eine fernere Unter- fuchung deffelben für die Wiffenfchaft fehr vortheilhaft erfcheint; fie müffen eingeftehn, dafs in vielen Fällen eine befriedigende Beftimmung der Krankheiten unmög¬ lich ift, weil man nicht mit Sicherheit Tagen kann, dies ift Eiter , jenes nicht, fofern ganz verfchiedene krank¬ hafte Zuftände mit gleicher Wahrfcheinlichkeit diefe, vielen Modificationen unterworfene, Subftanz hervorge¬ bracht haben können.