4 Vt BefcnafFenheit der Organe geradezu das Gegen died dar- tlmt, durchaus als urfpriinglieh und als ein Stehenbleiben auf einer frühem BiMungsftufe anzufehen ift. Der anfängliche Mangel der Lungenriulsaderäfte an der normalen Stelle wird hüchft wabrfclieinlich, ja, nach einigen Beobachtungen (S. 419.) gewifs, durch Aefte er fetzt, welche von dem untern Theile der Bruft- aorte, in der Gegend der Lunge entftehen, fpäter, wenn fich die eigentlichen Lungenäfte entwickelt haben, ent- ws 'er ganz verfchwinden, oder als Bronchialpulsadern erfcheinen. Auch diefe Nachweifung ift befonders infofern wichtig, als fich daraus eine von Huber1 2) und Mciu- gars3) gemachte Beobachtung erklärt, wo aus dem untern Theile der Brufi aorte eine dritte Lungenarterie entfprang, Welche fich in den untern Theil der Lunge lenkte und, wenigflens im letztem Falle, aufKoften der gewöhnlichen fich entwickelt zu haben fchien. Zugleich fcheinen diefe Beobachtungen auch mit Gewifsbeit dar- zuthun, dafs der von mir vermuthete 3 ), und nachher durch Herrn Jacob fou nachgewiefet# 4) Erfatz der Lun- genpulsader durch die Luflröhrenaftg.efäfse gleichfalls ein Stehenbleiben auf einer frühem Bildungsftufe ift. 1) Act. Helv. T. VIII. p- 8?. 2) Corvifart J. de mcd. an X. Fluviofe. 3) S. diefes Archiv Ed. 1, Hft. 2. 4j) Ebeud, Bd. 2. Kft. I. S. 134-*