das Verliältnifs zwifchcn beiden beim Embryo varliren dagegen die Angaben der Schriftfteller. Im Allgemei¬ nen nimmt man an, dafs die linke Hälfte des Herzens weiter als die rechte fey 1 ), Wenigftens ftimrnendie An¬ gaben von Portal 2), te Gallois 3) hierin überein. Nach Haller ift auch beim Hühnchen die linke Vorkammer beftändig gröfser als die rechte 4). Dagegen nehmen andre, z. B. Gordon *), zwifchen beiden Herzhälften beim Fötus Gleichheit an. Andre, namentlich Senao6'), geben die rechte Herzhälfte als be¬ deutend weiter an, indem z. B. nach Senac die rechte Kammer vorn fechften bis fiebenten Fötusmonate an, zweimal grüfser als die linke l'evn foil. Uni’treitig bängt die Verlchiedenheit jener Anga¬ ben t’neils von Zufälligkeiten, theils von der Verfchie- denheit der Lebensperioden ab, in welchen die Meffun- gen angeftellt wurden. Nach meinen Unterfuchungen find a) beim friihe- ften Embryo, den ich vor mir hatte, die beiden Vor¬ kammern gleich groß, bald aber vergrößert Jich die rechte außerordentlich fchnell. Dies ergiebt lieh aus einer Vergleichung der erften mit den folgenden Ab¬ bildungen. Das Uebergewicht ties rechten Ohres über das linke und den arteriüfenTheil beftätigt auch Wrisberg 7) für den mönlchlichen Embryo. ______ Erft 1) Danz a. a. O. S. 191. 2) Mêm. de l’ae. des fc. 1770. p. 244. 3) Diet, des fc. médicales Vol. V. p. 440. 4) Format, du poulet. T. II. p. 71 — 74. A • a. O. S. 53. Doch tagt er, wenn ficli einige Verfchieden* heit gefunden, fo habe ilnn eher die linke Seite weiter ge* Ich jenen. 6) Tr. du coeur T. I. p, 227. 7) A. a. O. 0. 24. Fig. S. 4. Fig. 4.