408 in eien Herzen der frühem Embryonen den kleinen un¬ tern T'heil des rechten Randes des arteriöfen Herzthei- jes vom gröfsetn obern abfonderte und immer das Ende der rechten Kammer andeutet, jetzt weit tiefer herabgerückt ift. Die rechte, obere Spitze ift aber noch rundlicher als die linke. Heide Vorhöfe find in der That eins: der linke nur ein unbedeutender Anhang des rechten. Das eirunde Loch hat faft die ganze Höhe ties linken Vorhofes. Weder auf der rechten, noch auf der linken Seite deffelben findet fich eine Klappe. In den rechten Vorhof öffnet fich unmittelbar blofs die obere rechte, in den linken die untere Hohlvene. Die rechte Kammer ift faft ganz folide, dicht über ihrer ve- liöfen Mündung eine deutliche Oeffnung in der Schei¬ dewand, die man auch auf der linken Seite der letztem, wenn gleich weniger deutlich, fleht. Der einfache Puls« aderftamm entfpringt aus beiden Kammern. i Die verhältnifsmäfsige Gröfse des Herzens ift bei diefem und dem vorigen Embryo geringer als bei den erftern , indem es kaum merklich gröfser ift. Dicht unter dem Herzen liegt auf beiden Seiten der Aorte die länglich dreieckige, ilange, nicht völlig •J"' breite, platte Lunge (f), an welcher grofse Abthei¬ lungen etwas deutlicher, und die Abfonderung des obern vom untern Lappen durch einen fehr tiefen Ein- fehnitt befonders in dem einen Embryo noch weit voll- koinmner ift. V. Fig. 9. io- Bei einem fünften, 8111 langen Embryo ift die Bildung des Herzens gleichförmig mit der Entwicklung des ganzen Körpers bedeutend vorge- fchritten. Auffallend ift der arteriöfe Theil im Verhältnis zum venöfen bedeutend gröfser geworden, wenn gleich der venöfe ihn noch etwas an Umfang überwiegt. Zu¬ gleich