407 Embryonen .zu fchliefsen, nicht alle beftändig. Das Herz nimmt noch die ganze Brui’thöhie ein. Die vier¬ eckig - rundliche Maffe, welche es bildet, ift etwas über I% ••• breit, und kaum merklich höher als 1Unter allen Theilen ift die rechte Vorkammer (a) bei weitem am gröfsten, nimmt die ganze rechte Hälfte der Brul’t- höhle ein, und bildet mehr als die Hälfte der Maffe des ganzen Herzens. Sie ift rundlich, und völlig ohne Einfchnitte. Der linke Vorhof (b) ift beträchtlich klei¬ ner, und nur in feinem obern Theile iichtbar. Die Kammer (d) hat mit der des erften Embryo viele Aehn- lichkeit, ift aber verhältnifsmäfsig etwas gröfser, be- fonders höher. Aus ihrem obern Theile entfpringt rechterfeits nur eine Pulsader (e), die Aorte ; auch hier jft keine Lungenpulsader fichtbar. Die Scheidewand der Kammern ift lehr deutlich durch eine grofse, von glatten Rändern umgebene Oeffnung, weiche mehr nach oben liegt, aber den gröfsten Theil der Scheide- dewand einnimmt, durchbohrt. Unter dem Herzen und zur Seite liegt, im unter- ften Theile der Brufthöhle, ein kleiner, platter, drei¬ eckiger, weifslicher Körper (g) die Lunge, welche an ihrer vordem Fläche fehr fchwache, undeutliche, vielleicht unbeftändige Eindrücke und Erhabenheiten, an der Stelle, wo der obere und untere äufsere Rand in einander übergehen, einen tiefen Einfchnitt hat. IV. Fig, 7. u. 8. Die Anordnung ift bei zwei Em¬ bryonen von i\ Linie der des vorigen fait ganz gleich: nur ift die Bildung des arteriöfen Tbeiles infofern vor- gefchritten, als die rechte Kammer fowohl länger als breiter geworden ift. Daher erfcheint der ganze arte- riöfe Theii des Herzens breiter, und verhältnifsmäfsig zum venöfen gröfser als vorher, die Spitze fängt an, zweigezackt zu werden, indem der Einfchnitt (beif), der