405 Wölbt, wodurch fie fich alfo auf eine der fpätern ganz entgegengefetzte Weife verhält. Dem oberu Ernie der Vorhöfe gegenüber, unter dem untern Ende des Ant¬ litzes (indem noch gar kein Hals vorhanden ilt), fpaltet fie fich. Mit Sicherheit konnte ich nur zwei Stämme wahrnehmen, welche fich, nach oben gewölbt, nach unten concav, dicht über den obern Rand der Vorhöfe weg, nach aufsen begeben. Von der Lungenarterie und Vene konnte ich durch¬ aus keine Spur wahrnehmen. Eben fo fehlen die Lun¬ gen noch durchaus. II. Fig. 3—4. Bei einem zweiten, 6 Linien lan¬ gen fembryo nimmt das Herz die ganze Bruflhöhle ein. Der bei weitem anfehnlichfte Tlieil cleffelben ift das rechte Ohr (a), indem es fo breit als das übrige Herz ift, und claffelbe nach oben bedeutend überragt. Es füllt faft die ganze rechte Hälfte der Brufthöhle aus, das übrige Herz die unbedeutend gröfsere linke. Der arteriole Tlieil (cd) fteht fenkrecht, ift breit, platt, fehr länglich rundlich, fo dafs er weit mehr breit als lang ift. Von einer Spitze kann gar nicht die Rede feyn, fondern nur von einem, wenig gewölbten untern Ran de, der eben fo breit als der obere ift. Aus der ganzen rechten Hälfte feines obern Randes entfpringt die, dem Anfchein nach, einfache, aber in demfelben Ver- hältnifs beträchtlich weite Pulsader (e), neben welcher das Ende des linken Ohrs (b), klein und rundlich, über der linken Hälfte des obern Randes der Kammer fo emporragt, dafs der Pulsaderftamm durchaus unbedeckt ift. Die Vorhöfe liegen ganz hinter den Kammern. Der arteriöfe Theil des Herzens ift deutlich in eine rechte (c) und linke (d) Kammer abgetheilt, die Scheidewand aber ift unvollkommen, indem fich an ihrem obern Ende in beiden Kammern eine fehr be-