134 genftand fein Augenwerk richtete, die Abfonderungs- flüfliglceiten des kranken menfchlichen Körpers mit den regelmäfsigen und regelwidrigen von Thieren verglei¬ chend, denen man zuvor gewiffe IKahrungsftoffe, Arz¬ neien u. f. w. gereicht hätte! Aber die Recepte rauben in der Rege] in folchen Anhalten alle Zeit und Luft zu der¬ gleichen Unterjochungen. Eine Frau von meiner Bekanntfchaft ift die Mutter von mehreren Kindern, welche von ihr fämmilieh, ein einziges ausgenommen, in den drei letzten Monaten des Jahres geboren find. DieTe Frau hat eine Tochter (die ein¬ zige bis jetzt verheirathete von ihren Töchtern), deren drei Kinder alle ihren Geburtstag in den letzten zehn Ta¬ gen des Juni haben. Die Kinder find zwei und zwei und drei Jahr von einander im Alter verfchieden. Die Mutter derfelben ift feit den zehn Jahren, wo iie verheirathet ift, bereits einigemal im Winter, Frühling und Sommer fchwanger geworden; aber nur die Früchte, die lie im September empfangen, find bei ihr geblieben ; die ande¬ ren fämmtlicli in den elften Monaten nach der Empfäng- nifs wieder von ihr gegangen, meiftens ohne bekannte äufsere Veranlaffungen, ein paarmal jedoch nach mäfsig ftarken Gemüthsbewegungen. — Es feheint alfo bei die- fer Frau, die übrigens völlig gefund ift, die Zeugungs¬ kraft auf ähnliche Weife an eine gewiffe Zeit im Jahre ge¬ bunden, wie es bei den Thieren der Fall zu feyn pflegt. Es fragt fich, oh ein folches Gebundenfeyn der Zeu¬ gungskraft an eine gewiffe Zeit beim Menfchen häufig vorkomme. Fälle, wo zwei Gefehwifter von verfchie- denem Alter ihren Geburtstag an demfelben Tage im Jahre feiern, find bekanntlich nicht ganz feiten ; folche, wo die Geburtstage in diefelbe Woche fallen, werden felbft häufig beobachtet. IV. Beitrag zur Gefchichte der blauen Krankheit. (Aus einem Briefe des Herrn Oberftaabschirurgus Dr. Jacobfort an den Herausgeber.) — — Sehr angenehm ift es mir, unfre literari- fche Verbindung mit der Beftätigung einer von Ihnen