Endlich mache ich noch auf eine merkwürdige Bildung der Eichel des Pferds aufmerkfam. Die vor¬ dere Fläche der knopfförmigen Eichel bildet einen brei¬ ten wulftigen Rand (Figur 3. a. a. a. a. ), innerhalb welchem fich drei tiefe Gruben (b. c. c.) befinden, in denen viele Höhlchen enthalten find, die eine fettartige Flüffigkeit abfondern. In der Mitte diefer Gruben er¬ blickt man einen kegelförmigen, über einen Zoll lan¬ gen Vorfprung (d. ), an deffen Spitze die Harnröhre ausmiindet. Bis in diefe kegelförmige Verlängerung der Harnröhre fetzt fich der aus einem Venennetz ge¬ bildete fchwammige Körper der Harnröhre fort, fo dafs auch diefer einer Erection fähig ift. Der eben genannte kegelförmige und einer Erection fähige Vorfprung der Harnröhre kann doch wohl keine andere Beftimmung haben, als bei dem Begattungsact in den Muttermund einzudringen, und den Saamen in die Gebärmutter zu ergiefsen, wobei fich dann der wulftige Rand der Eichel um den Muttermund anzulegen fcheint. VI. Von. dem Hirn und den fingerförmigen Fort- Tatzen der Triglen. VonF. Tiedemann. Die Gattung der Triglen oder Seehähne zeichnet fich bekanntermafsen durch einige, zu beiden Seiten vor den Bruftfloffen liegende Anhänge aus, welchen die Zoologen verfchiedeneNamen beigelegt haben. Belon l) 1) De Aquatilibus Farit p- *0?.