24 der Luft 0,05 Sauerftoffgas raubte, und ihr eben fo viel kohlenfaures Gas ihilth eilte, von zwei Nervenfieber- k ranken, welche an Schlaftrunkenheit, Irrereden und einer bei beiden drei Tage darauf in den Tod überge¬ henden allgemeinen Schwäche der Lebenskraft litten, der eine der einmal geathmeten Luft nur 0,025 Sauer¬ ftoffgas entzog, mit eben fo vielem kohlenfauren Gas fie verunreinigend, der andere bei einem Sauer- ftoffgasverbraucK von 0,0275 gar nur 0,02 kohlen¬ faures Gas ausàthmete, während zugleich jeder von beiden Kranke« auch weniger Luft durch die Lungen führte, als ein Gefunder in einem gleichen Zeiträume. Den Grund diefes verminderten Athmens in Prouts itnd Nyftens Beobachtungen müi’fen wir nun aber un* ftreltig blofs in der verminderten Körperthätigkeit der Perfonen fucheri, an welchen diefelben angeftellt wur¬ den, da die Verfuche von Allen und Pepys die näm¬ liche Erfcheinung zeigten; oder verbraucht etwa die Geiftesthätigkeit wachender Meerfchweinchen mehr Athmiingseinflufs, als die von fchläfrigen? Zum Schlufs bemerke ich hier noch, dafs wenn Bartels 1 ) fagt, im magnetifchen Schlafe werde das Athémholen „ der verftärkten Hirnaction entfprechend,£( tiefer und fehr vernehmlich, aber zugleich leichter und freier, meine Beobachtung mir fo etwas in dem durch Magnetifiren erzeugten Schlafwachen, welches jener Schriftfteller doch unter dem magnetifchen Schlafe zu verfteben fcheint, nicht gezeigt hat. Wo¬ her wiffen wir denn, dafs in jenem Zuftande gracie ver* ftärkte Hirnthätigkeit vorhanden fey? Wie der Schlufs, der vermehrten Geiftesthätigkeit müffe ein gefteigertes Athmen entfprechen, falfch feyri.würde, fcheinen die im Vorigen angeführten Thatfachen fehr wahrfcheinlich 0 A. », O. S. 45*