159 brachte einen dunkelblauen Niederfchlag hervor, welcher aber calcinirt, nicht über | Gran eines rothbraunen Pulvers gab. IS ach einer ungefähren Schätzung wurde diefer halbe Gran aus 10,000 oder 20 Unzen Blut ge¬ wonnen. Ift es alfo wohl wahrfcheinlich, dafs diefe Blutmenge ihre Farbe von einem halben Gran Eilen erhält? ^ Erhitzt man Blut.um das Waller von ihm zu tren¬ nen, fo verwandelt lieh feine Farbe, fobald es heifs wird, aus fchwarz oder roth in braun oder grau.' Ift es wahrfcheinlich, dafs diefe Umwandlung aus roth oder fchwarz in braun Vorkommen würde, wenn Eifeno^yd die färbende Subftanz wäre? VII. Ueber eine unvollkommene Bildung der Finger. Von Kellie *). In einer Familie ift fchon feit zehn fehr zahlreichen Generationen nur der Daumen vollftändig, von den übrigen Fingern fehlen entweder beide vordere Gelenke oder wenigftens der Daumen. Nur die Frauen pflan¬ zen diefe Mifsbildung fort. Sehr feiten wird ein Kind mit regelmäfsig gebildeten Fingern geboren. Die Veranlaffung foil eine Wirkung der Einbil¬ dungskraft einer fchwangern Vorfahrin gewefen feyn, welcher ihr Mann im Zorn angewünfeht hatte, dafs ihr Kind ohne Finger geboren werden möchte. Als Beitrag zur Lehre von den Wirkungen der Einbildungskraft der Schwängern und dem Einfluffe der beiden Aeltern auf Bildung merkwürdig. x) EbSndaf. Vol. IV. p. 353.