Sed7fteS Kapitel. Die Politik des Vaticans hatte durch den Wechsel der Personen keis1e allzugrosze Vers änderung erlitten. Cesare BorgiaTI Zweck war die Herstellung eines nationalen einigen Reiihes gewesen, Giulio der Zweite wollte nichts anderes. Auch er hatte eine Fa1nilie, die er groß zu machen suihte, atuh ihn 11I1terstiit;te Gift, Mord, Verstellung nnd offene Gewaltsamkeit. Wie die Borgias muszte er zwischen Spanien und J1sankreich die vortheilhafteste Mitte zu halten suchen. In zwei Punkten aber unterschied er sich vom Papste Ale1;ander: er lief; nicht durih Andere Krieg führen, sondern zog in eigener Person zu Felde, und wag er eroherte sollte der Kirche gehören und nicht den RovereT1, seiner .fan1ilie. Diese beschränkte er auf Urbjno. ihr Her3ogthuni. Als