mdschriftensammlung im Archiv des Gcschichtsvcrc ines f�r K�rnten. Museum Rudolflnlnn in Klagenfurt. Handschriftensammlung im Archiv des Geschichtsvereines f�r K�rnten. Museum Rudolfinum in Klagenfurt. Adelberti vita S. Heinrici imperatoris fundatoris cathedralis ecclesiae Bambergensis, eiusdemque collegii cathedralis et Vita B. Hemmae fundatricis ecclesiae Gurcensis eiusdemque canonicae ac coenobii septuaginta monialium1; lateinisch, 40. Xll., XIV. jahrh. m., 212x302, Minuskelschrift, rote Initialen am Anfang der Kapitel, Einband XVI, Holzdeckel, mit braunem Leder �berzogen. Plattenpressungen vorn und r�ckw�rts je acht ligurale Szenen aus der Passion Christi, zwei Metallschlie�en, Papierschild mit obigem 'l'itel, auf dem R�cken Pergamentschildchen mit Aufschrift s. XVI. aMiracula Heinrici Regisc. Papiervorsatzbliittcr. W. Schmidt hat zuerst in seinen wliorschungen zur deutschen Geschichtec, BILIX, S. 3615i, nachgewiesen, da� die vorliegende Hs. der von der Iland des Schreibers selbst nachtr�glich intcrpolierte Autograph jenes delbertus diaconus ist, der sich auf dem XVidmungsblatt der Bamberger Rcinschrift Bamberger Stadtbibliothek Kod. III, 25, f. reproduziert bei Chroust, Mon. PaL, Lief. 21, T. VIII, und bei Leitschuh, Aus den Sch�tzen der Bibliothek von Bamberg, Bamberg 1888, T. XI als Verfasser der Vita Heinrici II bekennt. Den Text dieser Ausfertigung hat zweifellos eine andere Hand geschrieben; dagegen hat Schmidt a. a. O. S. 374i behauptet, da� das erw�hnte Widmungsblatt des Barnbergensis ebenso wie das der Gurker Hs. T. von diesem Adelbert eigenh�ndig ausgef�hrt worden ist. Doch sind die stilistischen Abweichungen der beiden Miniaturen zu gro�, um diese Annahme zuzulassen, und man wird daher annehmen m�ssen, da� auch das Widmungsblatt des Bamberger lixemplares ebenso wie der Text nicht vom Verfasser der sVita Heinricia, sondern von einer anderen Hand herriihrt. Dagegen steht das in dem- selben Bambcrger Kodex erhaltene Titelblatt der im �brigen durch eine neuere Abschrift ersetzten urspr�nglichen wVita Kunegundisc Chroust, Mon. PaL, Lief. 22, T. IV der Gurkcr Miniatur in jeder Hinsicht sehr nahe. Nach Chroust a. a. U. ist die vorliegende Hs. vom Diakon Adelbcrt im Kloster am Michaelsberg s. unten Anm. wenig vor 1170 nach Schmidt vor 1147 hergestellt worden. Hinter dem Text der Gurker zYita Heinricic sind gegenw�rtig in einer Schrift vom Ende des XII. Jahrh. zwei Briefe eingetragen Jaksch, Mon. duc. Can, vol. I. Gurker Geschichtsquellen, No. 160 und 161, aus denen schon Schmidt mit Recht geschlossen hat, da� die Hs. durch Schenkung Bischof Eberhards von Bamberg an Roman I. von Gurk gelangt ist. Sp�testens also seit dem Ende des XII. Jahrh. im Besitz des Domkapitels von Gurk, war die Hs. in den letzten Jahren eine Zeitlang verschollen oder doch unauflinilluar. Seit kurzem befindet sie sich an ihrem gegenw�rtigen Aufbewahrungsort. T. Vollbild, mit einem doppelten, von je vom G�rtel h�ngen zwei befranste Binden herab. Sein Blick zwei Linien gebildeten Rahmen umzogen, Federzeichnung, mit ist aufw�rts auf Christus gerichtet, in der Linken h�lt er das Gelb, Gr�n und Rot ausgetuscht. Die untere H�lfte des Grun- Modell des Doms von Bamberg, in der Rechten ein Spruch- des ist gr�n Erde, die obere H�lfte Himmel gelb. band vScio deus meus quod probes corda et simplicitatem Die obere H�lfte der Komposition zeigt Christus thro- diligas. Unde et ego in simplicitate cordis mei letus obtuli nend, barfu�, mit lateinischem Segengestus, in der Linken h�lt universa� Rechts von ihm steht die Kaiserin Kunigunde. Krone, er einen gro�en Kodex mit Schlie�en und Beschl�gen. Das Antlitz wei�er Nimbus, Zepter, Gewand mit breiten rotgemusterten umgibt ein gekreuzter Nimbus gr�n, das Kreuz ist Wei�, mit Rot S�umen und langen H�nge�rmeln, Schuhe, in der Rechten ein ger�ndert. Links sieht man den Erzengel Michael2, gelll�gelt, lang Spruchband mit den Worten wEgo dilecto m80 St ad m6 gewandet, mit gr�nem Nimbus, Sandalen, das Zepter in der conversio eius. Sub umbra illius quam desiderabam sedi Rechten; rechts den heiligen Petrus, in der Hand die zwei Schl�s- et fructus eius dulcis gutturi meo�� Links Steht BiSChOf sel, mit gr�nem Nimbus, ebenfalls barfu�. Alle Gew�nder sind Otto im Ornat, mit gr�nem Nimbus, Infel, Pastorale, Pal- rot ger�ndert. Die untere H�lfte des Blattes f�llen folgende Ge- lium und Schuhen, in der Linken h�lt er ein Spruchband mit stalten In der Mitte Kaiser Heinrich, in Schrittstellung nach den Worten wMemento mei deus in bono et nedcleas missio- rechts gewendet, stark gebeugte Knie, kurzes Gewand mit �rmeln, nes meas quas feci in domo dei mei et in cerimoniis eius� am unteren Rand und unter den Achseln, sowie �ber die Brust Umschrift im Rahmen des ganzen Bildes wSuscipe verl�uft ein breiter, rotgemusterter Saum; Krone, wei�er Nimbus, regnator celi terreque creator Quod rex Heinricus nulli pietate 711 Derzeit ohne Signatur. bligcntuln des Domknpitcls von Gurk; Als Xamcnspatron des Klosters am Michaelsberg. 31 Cf. lantiv. Cant. I0 und 3. deponiert beim Geschichtsveroin.