Neue Anfänge nach der dorischen Wanderung. 27 Gegensatz, zwischen vernichtendem JnhaIkI1ch ist im allgemeinen derselbe Gedanke vom Hesj9d k,egnÜgk sich uicht.mehr, den Hauptgedai1 en : Sc)i as In U terdess:;n at dem täglichen Leben zu illustricren, sondern er nidmm cenen an en n z Kenntnis immer weiterer Kreise gelangten MytheU UzU- P Während es bei den Scl)ilden zum mindesten zweifelhaft ist, ob sie 1emal.ss- cl- wikkIii-he Werke existiert.haben, kennen wir die Sude des Kypselos Thron aus den MS MWis" G? siehi3e"i:liied sekiTe aus 2iiehn;"keci11Reiseki ein Grie6he, der zW1ssIJEU W Und 18.0 U' Ob des" "e d r H t lfg für die autike in einem uns erhaltenen Buche beschrieben hat, a eine e Jaup que en b"ld t. KunftgZi?He1cTTdel ;es, Kypselos war eine Truhe aus Cedernholz und stand im Hinter- i)siiss sii M ss; KyW"s als W"hgesYhenk auMti1m W eetieiiee1tnwiikd"e Die Zeit für dieses Werk steht einer Kiste Vor femdl"heY1 Nac)fte ungendg A ds G C"ahrhunderts Der Sthmuck nicht ganz few doch gehört "es etwalm iqls iii1;nLi)eme Cede;iihol des Kasten-Z selbst e- des Kasteiis bestand aus Reliess, 1VECh-E U d d zHol und auf ehefE:et schwer, teils aus Gold und Elfeubem gefertigt like aufd kt1S .t zgr d a g fun- wqren. Der BildersChmuck verteilte wahrschein"ich auf. r; ei en un du hFe tu I übereinander liegende Zonen ein. Samtliche.ungefahr vierzig; ce1:en waren er hh,o- "logie oder Heldensage.entlehnt. Wie die Bilder .der Schil e ha ten sie un ereitgander inhaltliche und räumliche EntspreckZ11Ug, WEUU Wl1J Mc) den ZUfUM)AEUHCIJIg Un M kejtenj,eU Gedanken trog der aus-suhrlichen Beschreibung des Pausanias nicht mehr zu erkennen vermögen. Der kolossale Thron des Apollon von Amhklai in der Nähe von Sparta, welchen Bathykles von Magnesia arbeitete, stammte wahrsiheinlich aus.der Zeit zwischen 580 und 540. Es war nicht ein eigentlicher SiH, sondern ein t.hronarti-get Bau, errichtet um ein viereckiges altarartiges Mittelstuck, welches das viel altere saulensormige .;.dol des Apollon trug. Auch dieses Werk scheint aus Holz bestanden zu haben und mit Reliefs in Holz und ausgelegten getriebenen Metallplatten verziert gewesen zu sein. Au beiden Werken haben die Kunstler ihre Gegenstände aus der Sage geschöpft, aber ihre Darstellungen waren nicht einfache Jllustrationen zu den Mythen und den Werken der epischen Dichter; sondern frei aus der Falle der ihnen wie dem ganzen Volk geläufigen Sagen schufen sie heraus, und selbst die Auffassung des einzelnen Bildes weicht manchmal nicht unbedeutend von der uns über- lieferten Dichtung ab, da der bildende Künstler hierin allein nach den Gesichtspunkten und Anforderungen seiner Kunst verfuhr. Das wissen wir aus gleichzeitigen erhaltenen Werken, und das gilt bezüglich jeder Art von Kunst einschließlich der dekorati-ven für die ganze griecl)ische Kunstgeschichte. Alle vier angeführten Werke muten uns fast mehr wie Gedichte, denn wie Werke der bildenden Kunst an. Diese dekorative Kunst ist eine Art von Bilder- schrift, die einer bestimmten Gedanken- 1ind Vorstellung?-welt Ausdruck geben will. Nicht umsonst si1id die Arbeiten im epischen Zeitalter entstanden: die ganze Griechenwelt war damals erfüllt von der Lust am Fabulieren, und dazu ersah man sich u. a. auch geweihte und iingeweihte Geräte aus, ja die dargestellten Gegenstände standen oft nur in loser Beziehung zu dem betreffenden Gerät. Während so das Jnhaltliche dieser dekorativen Kunst eine hohe Ausbildung und Vollendung und echt griechischen Geist aufweist, bleibt das rein Küustlerische der Zeit weit dahinter zurück. Die einheimische1i Kunstformen reichten damals bei weite1n nicht aus, uni so figiirenreiche Scenen zu schildern; hier haben asiatiscl)e Vorbilder aus-helfen müssen, und wir sind uni so mehr berechtigt, solche anzunehmen, als in assyrischen Reliefs Scenen vorkommen, welche den von Homer aus seinem Schild angeführten genau entsprechen, nur daß dort der Bildhauer in dem nüihternen