Vorwort. Als letztes Viert des Verfassers folgen aus seinen1Nachs laJe unter dem zusannnenfassenden Titel: ,,Kunsterziehung und Llebcrlieferung0 die drei Themen: l. ,,Wie wird die Zukunft die Kunst unserer Tage betrachten2H ll. ,,Stehen wir wirklich noch auf der Höhe der künstlerisches: Ausbildung, oder ist unser heutiger Knnftnnterrirht einer Llmgestaltung bedürftig7lH lll. ,,Was tut uns not2 Wie sollen wir forschen7ZE Zeit: gemäße Erinnerungen für Vertreter der V3issensehaft und der Kunst aus den schriftlichen und mündlichen Ueber: lieferungen hingegangener nnd noch lebender Völker. Sind die unter 1 und 2 genannten Abhandlungen zunächst für den Künstler und Kiinstlerfreund von größter Bedeutung, so wird der an Z. Stelle erwähnte Essai; auch den Anthro: pologen, Kultnrhistoriker und Sprachforscher insbesondere den Gernianisten mit großer Befriedigung erfüllen. Wie alle Abhandlungen des Autors, so zeigt auch diese den Charakter eines von Begeisternug getragenen Gedankenaustausches und gleich edler Sprache. Einen festen Ausgangspunkt für die breit angelegte Forschung gewinnt der Verfasser in der Betrachtung der Sieben,3ahl, wie sie in Religion und Kunst, Natur nnd V3issen, herrscht. Zwar mag die Herausgabe des Buches in der heutigen Zeiten Sturm nnd Drang den einen oder andern wundern; allein sie ist begründet in dem pietätvollen Bestreben der Familie sowohl als aneh der persönlichen Freunde des Antors, die sieh