Über die ,,Anf1chten0 der Linearperspektive. 6l auf die Zeichnung zu übertragen und zwar auch geometrisch front, um auf den Diagonalen eines solcherweise gezeichneten Quadrats einen Würfel perspektivisG in Diagonal:Ansicht zu zeichnen. Die Verkehrtheit der so entstandenen Zeichnung würde jedoch bald auf den richtigen Gedanken führen, daß, wenn das erwähnte Froutquadrat des Tisches überhaupt auf die Zeichnung gebracht werden soll, dieses einfach nach perspektivischen Geseheu geschehen muß, wie wir solche bei der Frontperspektive kennen gelernt und bei Fig. 15 zur Erklärung angewandt haben. Bevor wir zur dritten perspektivischen Ansicht übergehen, wollen wir das Beispiel des Würfels auf andre Gegenstände übertragen und anwenden. Nehmen wir einen Körper, welcher das Quadrat des Würfels als kleinste Fläche und meinetwegen das Fünffache dieser Fläche zur Länge hat, und legen wir ihn vor uns hin. Wie können wir jetzt wissen, wann und ob seine Lage so ist, daß sie diagonal genannt werden mUß9 Es läßt sich dies bei kleineren Gegenständen ziemlich einfach und bei geübtem Augenmaß auch richtig fest: stellen. Jeder rechte Winkel kann als zu einem Quadrat gehörig betrachtet werden. Da nun die Diagonalen eines Quadrats jeden einzelnen seiner vier rechten Winkel genau in zwei Hälften teilt, so brauchen wir uns nur eine solche, den vordem horizontal liegenden rechten Winkel eines zu zeichnenden Gegenstandes halbierende, Linie zu denken, und wir können danach bestimmen, ob der Körper diagonal steht, oder wie wir ihn zu drehen, bez. wie wir uns selbst zu ihm zu stellen hätten, damit er diagonal stehe. Er würde diagonal stehen, wenn diese erwähnte Linie mit dem Hauptstrahle parallel ginge, indem die Richtung einer Linie für alle andern, demselben Gegenstande angehörigen Linien maßgebend ist. sFig. 22.J Bei jedem rechtwinkeligen Gegenstande läßt sich auf diese Weise seine Stellung erproben; wie denn überhaupt nur recht: winkelige Körper den bis jeht angeführten perspektivischen Gesek,en unter: warfen sind. CDie Allee gehört ihrer Masse nach selbstverständlich ebenfalls dazu, indem die beiden Wurzellinien sowie die Gipfellinien mit den gen: metrisch horizontalen Linien, welche die beiden ersten und lehten Bäume jeder Seite oben und unten verbänden, rechte Winkel bilden würden.J Fragen wir jeht: wann steht ein Gegenstand diagonalP so antworten wir: Ein Gegenstand steht diagonal, wenn seine Grundlinien parallel sind mit den Diagonalen eines perspektivischen Frontquadrats. Wir kommen jeZt zur dritten Ansicht, über welche wir, obgleich sie in der Ausübung am schwierigsten ist, doch am wenigsten zu sagen haben. Sie unterscheidet sich von den andern zunächst dadurch, daß sie keine einzige Linie geometrisch horizontal läßt Bei front sowohl wie auch bei diagonal hatten