fischen Schönheit als Ziel setzte, brachte eine Unzahl FrauengestaIten hervor, die sich alle ähnlich sehen. Kurz gesagt: die Schönheit umfaßt nur vollkommen coder beinah vollkommenI regelmäßige und fehlerlose Gestalten; die Sympathie erlaubt die schönen, mittels mäßigen und manchmal auch die häßlichen. Jst es wahr, daß die Sympathie durch das Zug sammenwirken einer ganzen Menge feinster Betrachtungen Cdie es oft festzuhalten und auszudrücken nicht möglich ists entspringt, und ist es wahr, daß die Schönheit hing gegen das Ergebnis einiger weniger ganz bestimmter und am Tag liegender Erwägung gen ist, se ist es se1bskvexsiiind1ich, CI daß das Kind viel früher zum XI Genuß des Schönen als zur SYmg E, J pathie gelangt. Wenn es wahr ist, daß das Gefühl de: sympc:s X H. ihie vekschiedeneE1emente in die X : Bestimmung des Gegenstandes C F J unserer Vorliebe einführt, so ist Figur IS es naiiir1i.:h, daß das sehiinheiise gefühl bei Kindern, wenn auch schwächer, so doch reiner und aufrichtiger ist als bei Erwachsenen. Es ist zweifellos, daß auch die sanftesten Kinder manches Mal unbestimmte Gefühle der Abneigung gegen gewisse Personen fühlen, die sie bis zu Tränen bringen; dies sind jedoch nur augenblickliche Regungen, die eher aus einem unbestimmten 2lngstgefühl als aus 2lntig 42