Fig. b auf Tafel XlV zeigt, bei der 2lbteikirche J-L Vermöge der auf Tafel III als Figur V mitge- zu 2lrnsburg benutzt, während das ebenda veran- theilten Construction bestimmt die Diagonale BD" eines schaulichte Schiffshstem der in der Nähe davon gelegenen über BD beschriebenen Doppelquadrats das JNasz und ohngefähr aus derselben Zeit stammenden Kirche für die Breite des 1Nittelbaues zwischen den von Geisnidda1) durchaus nach Ouadraten con- Thürmen; es ist damit zugleich die Gesammtbreite struirt erscheint. J der 1Vestfront der Kirche gegeben.1) Das Doppel- 6"-YLT"D quadrat BB"D"D hat aber auch die Höhe des Ge- Die uns zur Band gewesenen K)ülssmittel boten sImse5 9fI1efert- an welchem da? Zwe1te Stockwerk nur sehr unbedeutendes Material zu Untersuchungen der Thurme nach Oben absd?l1ef3t" darüber, welche Anwendung von der Triangulation VOn dieser K30VkZ0nkAlen B"D" MS beginnt die und anderen geometrischen Constructionen während TT"iA"9UIati0n3 ein V0PPeltrjfMS3el -"tefe,3"- dessen Seite der seither betrachteten Periode vom Beginne des Ue der ThUrmbreite gleich Este Und dessen SC7?eikelf ge k,j5 zum Sehkrn-se de5 12, Jahrhunderts für die jener Jä)orizontalen angehört, liefert mit der unteren Gestaltung des äußeren .kkirchenbaues gemacht Basis se den Beginn des ZWeIken- n1kkdeV 0beI"en worden ist, namentlich konnte aus lä)essen nichts I-eben SehlUßdeS dritte"Ges-Gottes Der T7?Ürme- r,dn z;e1ang in das Her-ejeh unserer z;ekraehkungen ge, Von der letzteren Linie a'e' aus finden wir dann ein zogen werden, n,n5 Über die z;jkdnng der wen, ebensolches neues Doppeltriangel zur Be- front und die Gestaltung des Thurmbaues Auf- ftimmU"9 des C"deS Vom fünften, Stockwerk be- seh1uß gegeben hätte. Der erste k,edenkendere Bau, nutzt und gleichzeitig durch den Sche1telf" den Bogen- welcher bezüglich der Triangulirung seiner Thurm- f17ieSim vierten bestimmt- fet9ade eine pküftmg gestattet, ist Die Höhe des 1Nittelbaues zwischen den Thürmen erscheint gleichfalls durch eine über der Wie ,,5tiftstiiVcI1e St. Peter ZU jFcit5IA1I. Breite ed ausgeführte Doppeltriangulirung vermittelst Schon Vor dem Jahre 744 f0I1 in St-jtz1ak durch der Gegenseite von ed normirt und die Lage des darin Bonifatius ohnweit des Ortes Geismar, wo er die Unter den drei D0PPeIfenskeVn nngebWek?ken Besen- Donnereiche gefällt hatte, ein Benedictinerkloster ge- f1"kefeS durch den Scheitel C ekneS Über der GesnMMk- gründet worden sein; aus demselben ging später ein breite der wefkfWnk befek?1"kebenen gleke7?fekkkgen Drei- Chorherrnstift hervor, dessen Kirche nach mehrfachen eCkS ABC- 5erstörungen und Verwüstungen seit dem Jahr 112"1 Um bei der Thurmgestaltung Abwechslung zu äuszerlich die Gestalt annahm, in der sie gegenwärtig erzielen und nicht vier gleich hohe Gefchosse auf- erscheint. Die Thurmsa(;ade gehört dem im genannten einander zu setzen2), ist der Prospect des vierten Jahre begonnenen Neubau der Kirche an, und zwar Stockwerks als Ouadrat gebildet. Das sechste ist darin der nördliche Thurm der älter-e.2) Die auf ist an Höhe dann Wieder dem fünften gleich. Die unserer Tafel IX mitabgedildete3), die unteren Stock- sämmtlichen Stockwerkhöhen lassen sich, wenn s die werke der Thurme und den JNittelbau grofzentheils F Thurmbreite von 20 rhein. Fuß bezeichnet und p das verde"ckende Vorhalle stammt, abgesehen vom Ober- Ver-pendikel in einem darüber beschriebenen Triangel, geschoß und der Bedachung, welche dem Ende des folgendermaßen mit diesen beiden Größen ausdrücken; vorigen Jahrhunderts angehören, aus der Zeit um 12;52. es ist l1e : 2s-p, he : he, : p, he : s und he - he Nach den von uns vorgenommenen Triangulations- - 2p-s. Neben s und p selbst treten also noch zwei versuchen kann, wie wir zeigen werden, den 2lusgangs- shmmetris,ch zu ihnen gebildete 1Nafze auf. Punkt und das Grundmasz für die Gestaltung der Die ganze Thurmfac;ade der 5ritzlarer Stifts- 5agade die Thurmbreite BD : 8,Z0 Meter : 20 kirche erweist sich nach diesen Untersuchungen sowohl rhein. Fuß abgegeben haben.4) bezüglich der Breitenmafze, als auch in den verti- kalen 2lbmessun en als ein product einfacher Baukunst Von geometrischer Co1Zstructionen, welchen dieselbe T) In den ,,Baudenkmälern im Regierungsbezirk Strecke Zum UUSga"9 gedient hat- CAssel" lesen wir Auf S- 52- -Aus dem Jahre 1171 ist der Daß man, bevor eine in dieser 2lrt principiell schmähliche Verfall der ,,alten" Stiftskirche urkundlich constatirt, ejnheitliche Durchführung gelang, zLMc"ichst nur den und es läßt sich mit Sicherheit nachweisen,.dafJ-, die jetzt. noch er- Versuch gemacht haben wird, in den Uufrjssen de5 haltene tiberwölbte roman1sche Pfe1lerbasil:ka vollständig einem Neubau zwischen 1171 und 12Z0 angehört. An den er- F -KmYhenaUf3ern an em3elnen Stellen TrmngUl1- haltenen Theilen der ro1nanischen Pfeilerbasilika ist der während kUngen ZU benU1Zen- ist seIbstVekftändlkCI?; Wir Unter- einer langjährigen Baufr"ihrung eingetretene Fortschritt von ein- lassen es jedoch nicht, durch MitthejIUng der Westseite fachen zu reicher entwickelten und durchgebildeien Formen nicht der schon Oben erwähnten aus dem 11. Jahrhundert zu verkennen. Ohne Zweifel ist der Bau mit der ThurmfaCade stammenden begonnen worden." S) Die Vorlage bildet Tafel IV in Lieferung Z der früher sohon benutzten Publikation des Vereins für hessische Geschichte und jLandeskunde: ,,1Nittelalterliche Baudenkmäler in 1) In hessischem Maß beträgt die Länge von AB ziemlich Kurhessen". genau 70 5ufz. O) Eine Bestätigung für die Richtigkeit der in AB ange- 2) Nach der in Moller"s Denkmälern auf Tafel VIII in nommenen Basis besteht darin, daß sich der 5uszboden der Kirche Bd.1 gegebenen Ansicht der Castorkirche in Coblenz haben die genau in dieser Höhe befindet. T( deren Chor flankirenden Thürme vier gleich hohe Stockwerke.