Moefis Marmorftatue Augufta. der Kaiserin IT ie Kaiserin Augusta schließt die Reihe von vier Es Weimarischen Fiirstinnen, welche zusammen eine , historische Erscheinung bilden. Die erste war die THE Herzogin Anna Amalia, die Nichte Friedrichs des Großen, die Mutter Karl Augusts, die Frau, durch die Wie: land, Goethe und Herder der Weg nach Weimar gebahnt worden ist. Die Energie ihres Wesens, das Gefühl für den wahren Wert der Dinge und der Personen, die Freude am Leben und das belebende Wohlwollen gegen alle Menschen waren ihr ungeboren und haben sie nie verlassen, sind nie verkannt worden und für ihre Familie und ihre Umgebung ein Segen gewesen. Die Herzogin hatte Sinn für das Große und das Kleine, wollte sich glücklich fühlen und andere glücklich machen und ist durch das Gelingen all dessen, was sie unter: nahm, vom Schicksal belohnt worden. Sie ist die Urgroßmutter der Kaiserin Augusta. Großmutter der Kaiserin war die Her: zogin Luise, die Gemahlin Karl Augusts, die Freundin Goethes, Herders und Schillers. Jhrem Wesen fehlte das Element, welches Wieland für Amalia bedeutete. Das Leben hat andre Ansprüche an sie gestellt als an die Mutter ihres Gemahls einst gestellt wurden: sie hat sie erfüllt, wie jene sie erfüllte. Als blutjunge Witwe inmitten eines Kreises, den zum Teil Feinde bildeten, hatte jene ihrem Sohne, der ein Kind war, fein Erbteil zu erhalten und ihm eine seinem gewaltsamen Charakter entsprechende Erziehung zu geben gewußt: die Her: zvgin Luise dagegen trat in feste Verhältnisse hinein und ward Von einem Kreise zuverlässiger Eharaktere aufgenommen. Aber