HXXX kXKXKXXXXD Aus dem an den spanischen Staats: R sekretär Antonio H Perez gerichteten H Brief Tizians vom 22.Dezember1574, der die Mitteilung , von Philipp H zum Andenken an die Schlacht bei Le: panto bestellte Bild in Arbeit sei, er: fahren wir, daß Ti: W zian zugleich noch mehrere andere für F denKönigbestimmte Gemälde angefan: gen hatte, von denen aber nur eines, eine .,KrippeU, d.h. die Geburt Christi, ge: nannt wird; und daß auchPerezkürz: lich Bilder von ihm bekommen hatte und ss noch weitere erwar: tete, deren Voll: endung nur die un: günstige Jahreszeit j Vckzögerte. J de K ff l cL;lbb.Uk2. c3;rlöf;r Welt.St P t b F U V c11 eV cMa cga ekle er kM1 age ZU e VII Ukg. Nach einer Cie. in Dornach nichts. Auch über das Bild der Geburt Christi, zu dessen Anfertigung der Meister durch die von einem kürzlich aus Spanien zu ihm gekommenen Maler vermutlich Sanchez CoelIo gemachte Mitteilung bewogen wurde, daß diese Darstellung in der Sammlung des Königs noch nicht vorhanden sei, fehlen die weiteren Nachrichten. Eine Komposition dieses Gegenstandes aus Tizians Alterszeit zeigt ein Bildchen von kleinem Maßstab in der Sammlung des Pittipalaste5 zu Florenz. Die letzten erhaltenen Briefe Tizians, vom Weihnachtstage 1575 und vom 27. Februar 1576, sind an König Philipp H gerichtet und enthalten beide die Mitteilung, daß Tizian noch immer mit Gemälden für den König beschäftigt war. Einige von den aIlerlet3ten Werken des Meisters befinden sich in der Sammlung der Er1nitage zu Petersburg, in die der größte Teil der Bilder gekommen ist, welche bei Tizians Tode in dessen Werkstatt standen. Dazu gehört ein Bild des segnen: den Erlösers mit der gläsernen Weltkugel in der Hand, das ein höchst bezeichnen: des Beispiel seiner spätesten Malweise ist. Wenn auch die Hand des Künstlers nicht mehr fest und sein Farbengefiihl getrübt war und wenn er sich bei den Neben: dingen mit Andeutungen in breiten Pinselstrichen begniigte, so war er doch noch imstande, in Hand und Antlitz des Erlösers eine heilige Erhabenheit zum Ausdruck zu bringen CAbb. 122J. Als Tizian in sein neunundneunzigstes Jahr ging, dachte er ernstlich an den Tod und bestellte sich in der Franziskanerkirche, auf deren Altären zwei seiner