Veränderung der Kompokition8weile. Das Bild dei- citat-deine der "cucbmacbei-. Jn den Runstbetraehtungen, die Goethe, von der Sammlung Boisseree angeregt, in die Beschreibung seiner Reise am Rhein, LI2ain und I1ed-dar in den Jahren 1814 und 1815 hineinflocht, begegnet folgende Stelle: ,,S5 ist nur ein schwacher Behelf, wenn man bei Würdigung außerordentlicher Ta- lente vor-eilig auszumitteln denkt, woher sie allenfalls ihre Vorzüge ge- nommen. Der Mensch weiss nie zu unterscheiden, was ursprünglich und was abgeleitet ist. Sr bedient sich der Tlelt, wie er sie findet, und hat dazu ein vollkommeneS Recht. Den originalen Künstler kann man also den- jenigen nennen, welcher die Gegenstände um sich her nach individueller, nationeller und zunächst überlieferter Tleise behandelt und zu einem gefugten Ganzen zusammenbildet. Tlenn wir also von einem solchen sprechen, so ist es unsere Pflicht, zu allererst seine Kraft und die Ausbildung derselben zu betrachten, sodann seine nächste Umgebung, insofern sie ihm Gegenstände, Fertigkeiten und Ges1nnungen überliefert, und zuletzt dürfen wir erst unseren Blicke nach auBen richten und untersuchen, nicht sowohl was er fremdes ge- kannt als wie er es benutzt habe. Denn der Hauch von vielem Guten, Ver- So 433